Urteil wegen Gruppenvergewaltigung auf Schulhof: Die 4 Täter mit türkischen Wurzeln müssen lange in Haft!

Tübingen

Wegen der Gruppen-Vergewaltigung einer 24-jährigen Frau in Tübingen sind die vier angeklagten jungen Männer mit türkischen Wurzeln  zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Das Tübinger Landgericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass die zur Tatzeit 19 bis 23 Jahre alten Männer die Frau Ende März von einer Party auf einen dunklen Schulhof gelockt und dann gemeinsam vergewaltigt haben.

Bei den jungen Angeklagten urteilte das Gericht nach Jugendstrafrecht, was zumindest bei dem 23 Jahre alten Täter in Frage zu stellen ist.

Ein Täter wurde zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt, zwei der Täter müssen je 7 Jahre ins Gefängnis, der vierte Täter wurde zu 6 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

Nach der Urteilsverkündung kam es zu Tumulten vor dem Gerichtsaal – die Polizei setzte drei Streifenwagen ein, um die Angehörigen der 4 Angeklagten mit Migrationshintergrund Türkei ( Azis A., Emre Y., Emre B. und Samir B. ) zu beruhigen.

http://www.rtf1.de/news.php?id=11703

Die Höchststrafe für Vergewaltigung liegt im Jugendstrafrecht bei zehn Jahren Haft. Angaben zu den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern machte das Landgericht zunächst nicht.

Hinter verschlossenen Türen hatte am Donnerstag der Prozess um eine Gruppenvergewaltigung einer 24-Jährigen in Tübingen begonnen. „Die Öffentlichkeit wird für die gesamte Dauer des Verfahrens ausgeschlossen“, entschied der Richter am Tübinger Landgericht auf Anträge der Staatsanwaltschaft und der Nebenklägerin zum Prozessauftakt. „Das ist im Interesse der heranwachsenden Angeklagten geboten.“

Die Angeklagten sind:  Aziz A., Emre Y., Emre B. und Samir B., (Quelle: Welt), also alles türkischstämmige junge Männer, von denen 2 wohl „eingedeutscht“ wurden, sprich die Deutsche Staatsangehörigkeit erhielten. Um die ethnische Herkunft der Täter wurde, politisch gewollt, in allen Medien ( außer in der Welt )  und auch auf Seiten der Staatsanwaltschaft und Polizei;  ein großes Geheimnis gemacht. Diese wurde, mal wieder,  in allen Zeitungen vertuscht und selbst nach der Urteilsverkündung findet man in den Medien keine Angaben zur Herkunft der Täter – auf unserer Seite hingegen schon.

 

Weil drei der Angeklagten zur Tatzeit jünger als 21 Jahre alt waren, wurde vor der Großen Jugendkammer verhandelt. Die Angeklagten im Alter von 19 bis 23 Jahren sollen die 24-jährige Frau in Tübingen Ende März von einer Party auf einen dunklen Schulhof gelockt und dann gemeinsam vergewaltigt haben. Nach der Tat lief die junge Frau orientierungslos umher. Zwei Frauen fanden sie und brachten sie zum Sicherheitspersonal der Party. Die Frau kam in ein Krankenhaus.

Riesen Auflauf rund um den Prozess

Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen war der Prozess gestartet. Zuschauer wurden streng kontrolliert, sie mussten einen Lichtbildausweis vorlegen und sich einer Leibesvisitation unterziehen. Am Eingang gab es Gedränge, es bildeten sich teils meterlange Schlangen vor der Tür zum Gerichtssaal. Der Raum füllte sich mit Anwälten, Gutachtern, Journalisten und anderen Zuschauern.

Die vier jungen Männer, die zu Beginn auf der Anklagebank Platz nehmen mussten, sahen überfordert aus. Verunsichert schauten sie in die Runde, als sie in Fußfesseln in den Saal geführt wurden. Einer von ihnen – kariertes Hemd, Ansatz von Oberlippenbart, die schwarzen Haare nach hinten gegelt – suchte die Gesichter seiner Freunde im Publikum und grinste kurz. Die anderen waren meist locker in Hemd und Jeans gekleidet.

Die Intimsphäre ihrer Mandantin müsse geschützt werden, sagte eine Anwältin der 24-Jährigen Frau, welche von den 4 Angeklagten vergewaltigt wurde. Die Frau sei „psychisch extrem belastet“.

Die Staatsanwältin begründete ihren separaten Antrag auf nichtöffentliche Verhandlung damit, dass das Verfahren den Beschuldigten nicht als öffentliche Bühne dienen soll. „Man muss die Angeklagten vor sich selbst schützen“, sagte sie.

Bei Vernehmungen hatten die Beschuldigten zuvor widersprüchliche Angaben gemacht. Teilweise räumten sie den Sexualverkehr, dieser sei aber einvernehmlich gewesen, teilweise bestritten sie den Sex gänzlich. Seit April 2015 saßen die jungen Männer in Untersuchungshaft.

Der Fall hatte für große Bestürzung gesorgt. „Ich war geschockt, dass sowas in Tübingen möglich ist“, sagte Karl-Heinz Hahn, Leiter der Ausstenstelle Tübingen der Opferhilfeorganisation Weißer Ring. In mehr als 40 Jahren Polizeiarbeit habe der 67-Jährige keinen vergleichbaren Fall erlebt: „Ich möchte nicht in die Seele der Frau blicken. Das muss ein fürchtbares Erlebnis für sie gewesen sein.“

Nach meinem Dafürhalten darf es deshalb keine Haftverkürzung für die 4 Täter. Diese müssen ihre Haftstrafen komplett absitzen. Und danach sollte man sie in die Türkei abschieben, was zumindest im Falle von 2 der Täter, welche (noch) nicht die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, kein Problem darstellen dürfte. Bei den beiden anderen müsste geprüft werden, ob ihnen die Deutsche Staatsbürgerschaft wieder aberkannt werden kann und sie ebenfalls aus Deutschland abgeschoben werden können.

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