BKA: Asylforderer begehen 2015 fast 80% mehr Straftaten als in 2014

Die Zunahme der Asylsuchenden in Deutschland hat auch zu einer Zunahme der Straftaten durch Zuwanderer geführt. Das berichtet die „Bild„-Zeitung unter Berufung auf die dritte als vertraulich eingestufte („VS-NfD“) Lageübersicht zur „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ des Bundeskriminalamts (BKA). Zugrunde lagen dabei die Daten aus 13 der 16 Bundesländer. Demnach ist die Zahl der aufgeklärten Straftaten mit Zuwanderer-Beteiligung 2015 deutlich gestiegen. Sie lag Ende Dezember 2015 bei 208.344 Straftaten. Das sind rund 92.000 mehr als noch im Vorjahr und bedeutet einen Anstieg um 79 Prozent.

Bei den Straftaten durch Zuwanderer gab es laut BKA eine „tendenziell stark steigende Entwicklung der monatlichen Fallzahlen bis zur Jahresmitte“. Danach kam es zu einer „stagnierenden monatlichen Entwicklung der Fallzahlen bis zum Jahresende“. Wie die Zeitung weiter meldet, hatten mit 32 Prozent „Vermögens- und Fälschungsdelikte“ (52 167 Fälle) und die „Beförderungserschleichung“ (28.712 Fälle) den größten Anteil an den Delikten.

Auch der Diebstahl durch Zuwanderer macht laut BKA mit 33 Prozent einen erheblichen Anteil der Zuwanderer-Kriminalität aus. Die Zahl von 85.035 Fällen hat sich im Vergleich zu 2014 fast verdoppelt (44.793). Die Zahl der durch Zuwanderer begangenen Roheitsdelikte (Körperverletzung, Raub, räuberische Erpressung) und der Straftaten gegen die persönliche Freiheit (Nötigung) hat sich mit 36.010 Fällen 2015 ebenfalls verdoppelt (2014: 18.678 Fälle). Die Delikte machen 18 Prozent der durch Zuwanderer begangenen Straftaten aus.

An Sexualdelikten passierten 1.688 Fälle von Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (zum Beispiel sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen), darunter 458 Vergewaltigungen oder sexuelle Nötigungshandlungen. Allerdings sind die Vorfälle aus der Silvesternacht 2015/2016in Kölnund anderen Städten nicht Teil des Lagebilds. Sie werden vom BKA in einem eigenen Lagebild separat ausgewertet und dadurch erhöht sich die Zahl von 1.688 Fällen auf über 3.000 Fälle.

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