Schüsse in St. Pauli Ecke Reeperbahn/Hamburger Berg

Am heutigen Donnerstag, 28.4.2016 gegen 15 Uhr wurde in St. Pauli  auf der Reeperbahn/Ecke Hamburger Berg vor der Kneipe „Knallermann“ ein 30 Jahre alter, mit blauem Jogginganzug gekleideter Nordafrikaner (Tunesier) mit Bauchschüssen niedergestreckt.  Die Polizei hat die Straße Hamburger Berg  komplett abgeriegelt. Rund um die Reeperbahn patrouillieren Polizisten, vereinzelt sollen laut Zeugen Autos überprüft worden sein.

Der Mann schleppte sich angeschossen in die Davidwache. Die Polizeibeamten alamierten sofort die Feuerwehr und den NAW, welche den Schwerverletzten in eine Klinik brachten.

Die näheren Umstände waren zunächst völlig unklar, es dürfte sich aber um eine Auseinandersetzung im Drogenmilieu handeln.

Nach Medienberichten fahndeten die Beamten am Nachmittag nach einem flüchtigen Täter. Es liefen «polizeiliche Maßnahmen», sagte die Sprecherin dazu lediglich. Offenbar war der Täter kurz nach der Tat in eine der Kneipen am Hamburger Berg geflüchtet. Die Straße wurde zwischen Reeperbahn und Seilerstraße komplett abgesperrt. Aus einigen Lokalen führten Beamte Gäste heraus und fotografierten sie, um ihre Identität festzustellen. Alle männlichen Personen wurden zudem von den Beamten abgetastet. Auch die Mordkommission soll vor Ort gewesen sein. Ein Hundeführer war auf der Suche nach Spuren. Acht Polizeifahrzeuge standen in der Straße.

Anscheinend wurde ein Mann im Alter von ca. 30 Jahren mit südosteuropäischen Aussehen festgenommen, bekam Handschellen angelegt und wurde zur Vernehmung in die Davidwache gebracht. Fraglich allerdings ob er der Täter ist, oder ob er wegen einer anderen Sache festgenommen wurde.

http://www.nonstopnews.de/bild/693082#browse

Weitere Fotos davon sieht man inzwischen im Bild-Artikel unten, darunter Foto von der Festnahme eines Verdächtigen in der Hein-Hoyer-Straße:

http://www.bild.de/regional/hamburg/schiesserei/auf-dem-kiez-45571302.bild.html#remId=1532837797307808877

Zeugen schilderten der Polizei, dass sie am Hamburger Berg, einer Seitenstraße der Reeperbahn, drei Schüsse gehört hätten. Tatsächlich fanden sich dort Patronenhülsen. Aus einem Lokal führten Beamte Gäste heraus und fotografierten sie, um ihre Identität festzustellen. Nach Angaben eines Passanten soll der mutmaßliche Schütze etwa 1,80 Meter groß und muskulös sein. Der Verdächtige soll schwarze Haare und ein rundes Gesicht haben. Er sei zu Fuß geflohen.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Mordkommission ermittelt. Bei dem Opfer soll es sich um einen polizeibekannten Drogendealer, einen 30 Jahre alten Nordafrikaner aus Tunesien handeln, wie NDR 90,3 berichtete. Offenbar war es eine Auseinandersetzung im Drogen-/Rotlichtmilieu.

Die Polizei fahndet nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Schützen.

Der Verdächtige soll demnach 1,80 Meter groß und muskulös sein. Er habe mittellange, dunkle Haare und ein südeuropäisches Erscheinungsbild, teilte die Polizei am Freitag mit. Bekleidet war der Mann mit einem dunklen Anzug und einem weißen Hemd. Nach der Tat floh der Täter offenbar zur Fuß in Richtung Hein-Hoyer-Straße.

 

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