Flüchtlings-Kriminalität: Experten bezweifeln die Aussagekraft der vorgelegten Zahlen und halten diese für „geschönt“!

Nach Angaben des BKA ist die Zahl der von Zuwanderern in Deutschland begangenen Straftaten seit Anfang des Jahres um 18 Prozent zurückgegangen. Verglichen wird hier aber nur der Januar 2016 mit dem März 2016 und das Jahr 2015 bleibt völlig außer Betracht.

 Zahl der Straftaten: Im ersten Quartal 2016 wurden 69 400 versuchte und vollendete Straftaten von Zuwanderern in Deutschland registriert. Im Januar waren es 25 657, im Februar 22 794 und im März 20 915 Straftaten. Nach Darstellung des BKA entspricht das einem Rückgang um 18 Prozent in drei Monaten!

► Illegale Einreise: Von Anfang Januar bis Ende März 2016 griff die Bundespolizei 108 771 illegal eingereiste Migranten an der deutschen Grenzen auf. Im Januar waren es 64 656 Migranten, im Februar 37 473 und im März 5557. Damit sank die Zahl der Aufgriffe von Januar bis März um mehr als 91 Prozent!

Stephan Mayer (42, CSU), innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, kritisiert die Aussagen des BKA-Berichts und warnt vor Fehlinterpretationen.

Mayer zu BILD: „Ich warne davor, aus dem BKA-Bericht falsche Schlussfolgerungen zu ziehen: Wenn dort Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Straftaten gegen das Leben nur 1,5 Prozent aller Delikte ausmachen, dann sind das in Wahrheit in 2016 von Januar bis März 760 Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Kindesmissbrauch und Zuhälterei. Dazu kommen noch 102 Tötungsversuche, von denen 9 erfolgreich waren. Das ist alles andere als harmlos. Man kann auch nicht vollmundig von sinkenden Zahlen sprechen, wenn man nur drei Monate in einem Jahr betrachtet, ohne auf das Vorjahr zu schauen.“

Zum Vergleich: Insgesamt gab es im Jahr 2015 bundesweit durch Flüchtlinge/Migranten begangene 46 000 Sexualdelikte und 2991 Straftaten gegen das Leben!

► Sex-Mob-Attacken: Tatsächlich tauchen die Taten gegen die mehr als 1200 Opfer der Sex-Mob-Attacken in Köln nicht in dem Bericht auf. Auch nicht die Taten gegen die Opfer von Sex-Mob-Attacken in zehn anderen deutschen Städten. Die Vorfälle aus der Silvesternacht werden vom BKA in einem eigenen Lagebild separat ausgewertet. Thematisiert werden die Sex-Mob-Attacken in dem aktuellen Bericht allerdings schon.

► Silvester-Tatverdächtige: Der BKA-Lagebericht führt auf, dass viele der bisher ermittelten 62 Tatverdächtigen der Silvester-Sex-Mobs erst kurz zuvor als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren. „Bei rund 70 Prozent der ausländerrechtlich erfassten nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug die Aufenthaltsdauer in Deutschland weniger als ein Jahr“, heißt es im Bericht. Und: Zwei Drittel der Tatverdächtigen waren bereits zuvor polizeilich „in Erscheinung getreten“. Sie stammen aus insgesamt 12 verschiedenen Nationen.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ – in Köln fanden Hunderte Sex-Mob-Attacken von Flüchtlingen in der Silvesternacht 2015/2016 statt – kommentiert das neue Lagebild des BKA mit dem Satz: „Tatsächlich ist der Bericht wenig aussagekräftig.“

► Diebstahl und Schwarzfahren: Mehr als die Hälfte aller Straftaten (57 Prozent) von Zuwanderern entfiel 2016 auf Diebstahlsdelikte (20 279 Straftaten wie etwa Ladendiebstahl) sowie Vermögens- und Fälschungsdelikte (19 617 Straftaten wie beispielsweise Schwarzfahren).

► Gewaltdelikte: Ein knappes Viertel aller Straftaten durch Zuwanderer (23 Prozent) machen Rohheitsdelikte wie Raub, Körperverletzung und Nötigung aus (15 947 Straftaten).

► Täterprofil: Gemessen am Anteil aller Zuwanderer tauchen laut dem BKA-Bericht Algerier, Marokkaner, Georgier, Serben und Tunesier „deutlich überproportional“ als Tatverdächtige auf; Syrer, Afghanen und Iraker dagegen „deutlich unterproportional“.

In dem BKA-Bericht heißt es konkret dazu: „Seit Anfang 2015 kamen rund 72 Prozent der Zuwanderer aus Syrien, Irak und Afghanistan – ihr Anteil an den Tatverdächtigen-Nationalitäten betrug jedoch nur rund 31 Prozent. Demgegenüber kamen nur rund 3 % der Zuwanderer aus den Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko – ihr Anteil an den Tatverdächtigen-Nationalitäten lag jedoch bei mehr als 25 %.“

Mit Blick auf die Balkanstaaten heißt es in dem Bericht: „Bezogen auf die Balkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien und Serbien zeigte sich folgendes Bild: Der Anteil der Zuwanderer aus diesen Staaten lag bei rund 13 Prozent, während der Anteil an den Tatverdächtigen-Nationalitäten bei rund 21 Prozent lag.“

Flüchtlingskriminalität im Jahr 2015

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik weist für das Jahr 2015 rund 402.000 ausländerrechtliche Straftaten (u.a. unerlaubter Aufenthalt, unerlaubte Einreise, Passvergehen etc.) aus. Das sind 145.000 Fälle mehr als 2014. In der PKS werden zwar auch andere Straftaten von Zuwanderern genannt, ausführlicher ist die Aufzählung der Taten aber in einem anderen BKA-Lagebild.

Die Zahlen der dritten Lageübersicht zur „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ (Stand 8. Februar 2016) belegen: Der starke Zustrom von Asylsuchenden ließ auch die Straftaten durch Flüchtlinge in 2015 ansteigen!

BILD fasst die Fakten aus der „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ über die Straftaten von Zuwanderern (Januar bis Dezember 2015) zusammen. Zugrunde lagen dabei die Daten aus 13 der 16 Bundesländer (Hamburg, Bremen und NRW tragen nicht zu den Zahlen bei):

► Die Zahl der aufgeklärten Straftaten mit Zuwanderer-Beteiligung ist 2015 deutlich gestiegen: auf 208 344 Straftaten, 92 000 mehr als im Vorjahr (2014).

QUELLE: BILD und BKA

 

 

 

 

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