Kopp Online bei Facebook gesperrt: Die Internet-Polizei von Heiko Maas hat ganze Arbeit geleistet

Markus Gärtner

Gleich zwei Mal wurde in dieser Woche die Facebook-Seite des Kopp Verlags für jeweils 24 Stunden gesperrt. Erst Anonymous, jetzt Kopp? Sehen wir hier die Fortsetzung einer Kampagne, oder schlicht das Ergebnis eskalierender Zensur in einer politisch korrekten Meinungsdiktatur?

maas

Fall eins: Am Montag brachten wir auf Kopp Online einen Bericht über »detailgenauen Schwulen-Sex zur besten Sendezeit« zum Tatort-Krimi in der ARD am vergangenen Sonntag. Der Bericht wurde mit einem Screenshot-Bild, also einer Momentaufnahme aus diesem Film des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aufgemacht. Die ARD wurde als Quelle angegeben.

Der TV-Krimi selbst, der die ganze Szene zeigte, wurde nicht beanstandet. Im Gegenteil. Die Medien nahmen ihn positiv bis begeistert auf und lobten ihn für seine »neue Offenheit.« Sogar Til Schweiger habe diesen Tatort »gut gefunden.«

Bei Facebook sah man das allerdings ganz anders. Allein unser Screenshot reichte der Meinungs- und Sitten-Polizei in dem digitalen Netzwerk aus, um uns wegen »pornografischem Inhalt« einen ganzen Tag das Stoppschild vor die Seite zu stellen. Am Freitag brachten wir dazu eine kritische Betrachtung des ehemaligen Bild-Chefredakteurs Peter Bartels.

Fall zwei: Am Donnerstag veröffentlichten wir einen Beitrag von Udo Ulfkotte mit der Schlagzeile: »Sie prahlen – wir zahlen: Deutsche als Menschen zweiter Klasse.« Aufhänger und Grund war dieerschreckende Zahl aus einem Bericht des Bundeskriminalamtes, die in vielen Printmedien publiziert wurde, auch auf Online-Seiten:

Das Bundeskriminalamt hat für die ersten drei Monate dieses Jahres insgesamt 70 000 Straftaten von Asylbewerbern registriert. Das sind bei 91 Tagen knapp 770 pro Tag. Dies ist die Zahl, die wir bei der Bewerbung des Textes von Udo Ulfkotte auf Facebook nannten. Sie stand selbstverständlich auch in dem Bericht auf unserer Webseite. Der Journalist und Bestseller-Autor hat mit 15 Links die Fakten und Behauptungen in seinem Bericht belegt.

Facebook, das mit der von Justizminister Heiko Maas beauftragten Zensurstelle – der Amadeu-Antonio-Stiftung (geleitet von der Ex-Stasi Informantin Anetta Kahane alias IM Viktoria)  – seit Jahresbeginn verstärkt gegen »Hassreden« vorgeht, hat auch an diesem Artikel Anstoß genommen. Vielleicht war es ja – wir können es auch hier nur vermuten – der Zusammenhang, den Udo Ulfkotte zwischen dem Asylstrom und dem Thema Kriminalität sah.

Maas hatte Anfang Januar gewarnt, die massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht nicht mit dem Flüchtlingsthema zu verbinden. Genauso hat Maas noch drei Tage nach den Terroranschlägen des IS im November in Paris laut der ARD gesagt, es gebe »keine Verbindung zwischen Terror und Flüchtlingen.«

Inzwischen berichten jedoch immer mehr Mainstream-Zeitungen über die vielen Beispiele, die diesen Zusammenhang sehr wohl belegen. Die WAZ stellt jetzt sogar fest: »Kämpfer des Islamischen Staats hatten es 2015, im Jahr der Krise, offenbar leichter als je zuvor, nach Europa zu kommen.«

Maas sagte Ende 2015 auch, eine Verbindung zwischen Terror und den Flüchtlingen herzustellen, sei »unverantwortlich.«

Inzwischen meldet aber selbst »heute« im ZDF: »Der IS schickt Terroristen als Flüchtlinge getarnt nach Europa. Auch die jetzt in Deutschland gefassten Verdächtigen gaben sich als Flüchtlinge aus. Das dürfte die Asyldebatte anheizen und wirft die Frage auf, welche Taktik der IS verfolgt. In Düsseldorf sollten offenbar zehn Kämpfer zuschlagen.«

Wir sehen in diesen Aktionen von Facebook eine Attacke auf die Presse- und Meinungsfreiheit in unserem Land. Und das mit Veranlassung des deutschen Justizministers Heiko Maas.

Justizminister Heiko Maas ist nicht fähig oder nicht willens, die Linkskriminelle ANTIFA als verfassungsfeindliche Vereinigung/Organisation einzustufen und zu verbieten, geht aber rigoros gegen anständige Deutsche Bürger vor.

Für mich ein charakterloses Individuum, was ja auch ersichtlich wird an seiner Liaison mit einer Schauspielerin, obwohl er verheiratet ist.

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