Mohammed – Prophet oder pädophiler Kinderschänder?

Ein Streitpunkt in der derzeitigen Islam-Debatte, die in Europa noch längst nicht tabulos, aber zumindest immer offener geführt wird, ist das Sexualleben des Propheten Mohammed. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Mohammed als das leuchtende Vorbild für alle Muslime gilt, dessen Lebensgewohnheiten von vielen streng gläubigen Menschen bis ins kleinste Detail nachgeahmt werden. Solange sich das auf die äußere Erscheinung, Essgewohnheiten und sonstige private Dinge bezieht, ist das weitestgehend unproblematisch. Wenn aber andere Menschen davon betroffen sind, so muss man sich genauer damit auseinandersetzen.

(Von H. Diehl)

Beim Sexualleben sind andere Menschen betroffen. Was sagt nun die islamische Überlieferung zu diesem Punkt in Bezug auf den „Propheten“ aus? Mohammed soll keine besonders schöne Kindheit gehabt haben, sein Vater starb schon vor der Geburt und die Familie war arm. Er kam in den ersten Lebensjahren zu einer Amme und sah seine Mutter selten. Dann war er wenige Jahre bei seiner Mutter, die starb, als er sechs war. Anschließend war er zwei Jahre bei seinem Großvater, und als auch dieser starb, kam er zu seinem Onkel, wo er die restlichen Jugendjahre verbrachte.

Früh begann er zu arbeiten, als Helfer und später Führer von Karawanen, im Dienste einer reichen Kaufmannswitwe, Khadija. Mit 25 Jahren heiratete er seine Chefin, die mit ca. 40 Jahren wesentlich älter war. Sie hat ihm mindestens sechs Kinder zur Welt gebracht, von denen aber die meisten früh verstorben sind, nur eine Tochter hat ihn überlebt.

Die Ehe dauerte ca. 25 Jahre, dann starb Khadija. Kurz nach ihrem Tod hat Mohammed bald wieder geheiratet, zunächst Sauda, von der wenig überliefert ist. Dann aber die sechsjährige (!) Aisha, diese Heirat entspricht aber wohl eher einer Verlobung in unserem Sinne. Beim ersten Geschlechtsverkehr war sie 9 Jahre alt, was in vielen islamischen Quellen nachzulesen ist. Mohammed selbst war zu diesem Zeitpunkt 53. Aisha gilt in der islamischen Überlieferung als seine Lieblingsfrau.

ais

Mohammed war zu diesem Zeitpunkt bereits ein sehr mächtiger Mann, er hatte unumschränkte Macht in Medina erlangt, in der Stadt, in die er wenige Jahre zuvor geflohen war. Und seine Macht und sein Ansehen wuchsen noch stetig an, seine Anhänger waren ihm ergeben bis in den Tod.

In dieser Phase hat er noch eine Vielzahl von Frauen geheiratet, insgesamt hatte er wohl 12 Ehefrauen gleichzeitig, dazu kamen noch etliche Sklavinnen (mit denen der Koran einen Geschlechtsverkehr ausdrücklich erlaubt!). Im Koran steht auch, dass Mohammed nicht an die sonst gültige Regel gebunden ist, die die Anzahl der Ehefrauen auf 4 beschränkt.

Die Folgen dieser Überlieferung, was das Alter seiner Lieblingsfrau Aisha betrifft, sind verheerend. Es ist quasi ein Freibrief für pädophile Männer in islamischen Ländern, nachdem das große Vorbild ja ebenfalls Sex mit einem Kind hatte.

Obiges Bild zeigt ein frisch getrautes Ehepaar, der Mann ist 40, die Braut 11 Jahre alt.

Unten das Bild des 8-jährigen Mädchens Nodschud aus dem Jemen, das ganz alleine, ohne Unterstützung ihrer Eltern, die Scheidung von ihrem 28-jährigen Ehemann erstritten hat, an den sie ihr Vater verkauft hatte. Laut ihrer Anwältin Schadha Nasser gebe es im Jemen tausende solcher Fälle. Laut WELT-Online gebe es eine Studie, nach der im Jemen 50 % aller sieben bis neunjährigen Mädchen zwangsverheiratet werden. Von Saudi-Arabien, Afghanistan, Pakistan und anderen islamischen Männerparadiesen ganz zu schweigen…

Das sind nur zwei von unzähligen Fällen. Für die Beurteilung des Islams ist die islamische Überlieferung entscheidend und ihre Folgen für das tägliche Leben. Und die sind schlimm für viele kleine Mädchen, vor allem aus armen Familien, die von reichen Pädophilen regelrecht „gekauft“ werden.

Auf einem ganz anderen Blatt steht, ob die islamische Überlieferung denn historisch korrekt ist. In Archäologie und Geschichtsschreibung gibt es bereits einige Quellen, die das Bild Mohammeds, wie der Islam es zeichnet, stark anzweifeln. Sogar die Existenz Mohammeds wird von seriösen Wissenschaftlern angezweifelt (z.B. von Sven Kalisch, bis vor kurzem Lehrstuhlinhaber für Islamkunde in Münster, ebenso die Saarbrücker Puin und Ohlig).

Um die folgenden Überlegungen zu verstehen, muss man ein paar mehr Grundlagen kennen. Der Koran ist als heilige Schrift der Muslime bekannt (sein Inhalt nicht so sehr), aber in diesem Zusammenhang sind die sogenannten Hadithe (arabisch: Ahadith) wesentlich aussagekräftiger. Das sind kurze Erzählungen aus dem Leben Mohammeds, die seine Lebens- und Denkweise beschreiben und zusammen die sogenannte Sunna bilden. Auch seine Biografie (Sira) beruht auf solchen Ahadith. Das Problem ist, dass diese Ahadith (im Umfang ein Vielfaches des Korans!) erst 200 – 250 Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben wurden. Selbst die islamische Überlieferung ist sich bewusst, dass viele der Ahadith gefälscht bzw. erfunden sind und teilt sie in vier Kategorien ein: Von sicher bis wahrscheinlich gefälscht. Aber selbst die als sicher geltenden enthalten Widersprüche.

Als Arbeitshypothese sollte man annehmen, dass zwar Mohammed gelebt hat, dass ihm aber etliche seiner angeblichen Eigenschaften, Aussagen und Taten in späteren Jahren angedichtet wurden.

Betrachten wir aber zunächst prinzipiell die Pädophilie. Es ist zu unterscheiden zwischen pädophiler Veranlagung und pädophilen Handlungen, also Sex mit Kindern. Das klingt synonym, ist es aber nicht. Pädophilie Veranlagung ist nicht schuldhaft und damit kein Verbrechen. Erst wenn dieser Veranlagung nachgegeben wird, also wenn es zu sexuellen Handlungen mit oder an Kindern kommt, dann ist es verabscheuenswert. Will man die Sache logisch durchleuchten, dann muss man vier Möglichkeiten unterscheiden:

1. Möglichkeit: Normalfall. Weder pädophile Veranlagung noch Handlung. Der Fall ohne Probleme.

2. Möglichkeit: Pädophile Veranlagung, aber kein Sex mit Kindern. Dieser Fall scheint gar nicht so selten aufzutreten. Männer mit pädophilen Anlagen, die aber moralisch und sittlich so gefestigt sind, dass sie das nicht ausleben sind keinesfalls zu verurteilen. Man kann sie höchstens bedauern, da ihnen ein erfülltes Sexualleben verwehrt ist oder sie bewundern wegen ihrer moralischen Stärke. Manchmal ist es womöglich auch nur die Angst vor Bestrafung, die das Ausleben der Neigung verhindert.

3. Möglichkeit: Pädophile Veranlagung und Sex mit Kindern. Der schlimme Fall.

4. Möglichkeit: Keine pädophile Veranlagung, trotzdem Sex mit Kindern. Gibt es das? Leider ja. Vor allem bei Männern, die einerseits sexuell unbeherrscht sind und einen sexuellen „Notstand“ haben, für die also (momentan) eine normale Sexualpartnerin nicht verfügbar ist. Dann wird von solchen Männern ein nicht so übliches Sexualobjekt gesucht, das kann auch zu homosexuellen Handlungen führen (bei sonst heterosexuellen Männern) oder auch zu Sodomie (Sex mit Tieren).

Was sagt nun die Überlieferung zu Mohammed bezüglich dieser vier Möglichkeiten aus?

Mohammed hat als 25-jähriger die 40-jährige Kadija geheiratet, nicht gerade üblich für einen, der auf kleine Mädchen steht. Wobei dies wegen ihres Reichtums natürlich auch kühle Berechnung gewesen sein kann. Nach ihrem Tod hat er bald wieder geheiratet, Aisha war seine dritte Frau. Er hatte also sicher keinen sexuellen Notstand, vor allem praktizierte er laut der Überlieferung die ersten drei Jahre keinen Sex mit Aisha. Also scheidet die vierte Möglichkeit aus.

Mohammed hatte in Medina unumschränkte Macht. Wäre er tatsächlich pädophil gewesen, so hätte er diese Neigung intensiv ausleben können. Davon gibt es aber, außer mit Aisha, nirgends auch nur eine Andeutung, obwohl sein Leben permanent beobachtet wurde. Die Zahl seiner Anhänger war groß, sie haben seine Worte und Taten vielfach richtiggehend aufgesogen und weitererzählt. Keine Andeutung einer pädophilen Handlung in dieser Phase, das ist ganz und gar untypisch für einen echten Pädophilen. Also scheidet auch die dritte Möglichkeit aus.

Kann es sein, dass das mit Aisha eine einmalige Sache im Leben Mohammeds gewesen ist? Die zweite Möglichkeit kann ja auch beinhalten, dass man nur ein einziges Mal schwach wird und seiner Veranlagung nachgeht oder dass man nur einmal keine Angst vor Entdeckung und Bestrafung hat.

Aber auch diese Möglichkeit scheidet aus, denn warum sollte er in der Zeit in Medina gefestigter sein in seinen moralischen Ansichten? Angst vor Bestrafung scheidet selbstredend ebenfalls aus.

Also bleibt nur die erste Möglichkeit: Das Sexualleben Mohammeds war ganz normal. Das widerspricht aber gerade im Bezug auf Aisha der islamischen Überlieferung.

Da aber einer der vorgenannten vier Möglichkeiten zutreffen muss, lässt das nur den Schluss zu, dass die islamische Überlieferung gefälscht ist!

Die Möglichkeit zur Fälschung ist vor allem gegeben in der Zeit, als die Hadithe noch nicht systematisch erfasst und niedergeschrieben wurden, also in den ca. 200 Jahren nach dem Tod Mohammeds. Dazu braucht es zwei Voraussetzungen:

• Das Interesse etwas zu fälschen
• Die Möglichkeit etwas zu fälschen

Kann man mit heutigen Mitteln abschätzen, wie und was gefälscht wurde? Natürlich nicht mit letzter wissenschaftlicher Sicherheit. Aber auch hier kann man in einer vollständigen Fallunterscheidung den Dingen auf den Grund gehen:

1. Fall: Mohammed war tatsächlich pädophil veranlagt, man hat aber seine diesbezüglichen Untaten weitgehend eliminiert aus der Überlieferung, mit Ausnahme von Aisha. (obige Möglichkeit 3)
2. Fall: Mohammed war nicht pädophil und man hat ihm das mit Aisha untergeschoben. (obige Möglichkeit 1)
3. Fall: Die überlieferten Rahmenbedingungen (unbegrenzte Macht, kein sexueller Notstand) stimmen nicht (obige Möglichkeiten 2 oder 4)

1. Fall: Hatte jemand Interesse und Möglichkeit, etwas aus der Überlieferung zu eliminieren? Interesse ja, um die Prophetenbiografie von Untaten reinzuwaschen. Die Möglichkeit nein, bei der Vielzahl von Beobachtungen und der weiten Verbreitung der Erzählungen über Mohammed ist es praktisch ausgeschlossen, irgendwelche tatsächlichen Eigenschaften des Propheten so weitgehend zu eliminieren.

2. Fall: Es scheint z.B. durchaus plausibel, dass ein späterer Kalif (=Nachfolger Mohammeds) selbst pädophil war und zu seiner eigenen Rechtfertigung das Alter von Aisha, der Lieblingsfrau Mohammeds, nach unten korrigiert bzw. frei erfunden hat und ein entsprechendes Hadith bzw. mehrere sich ergänzende in die Welt gesetzt hat. Die Macht dazu hatten alle Kalifen und auch andere hohe Würdenträger.

3. Fall: Auch der scheint sehr unwahrscheinlich zu sein, da das Interesse fehlt. Ein Interesse an Fälschungen richtet sich nur auf das direkte Ziel, nicht auf irgendwelche indirekten Winkelzüge.

Fazit

Wenn eine Fälschung vorliegt, dann bleibt nur Fall zwei übrig, der dann die Möglichkeit eins bestätigt, dass Mohammed nicht pädophil war und keine pädophilen Handlungen vornahm. Aisha war (wenn sie denn überhaupt existiert hat!) vermutlich deutlich älter. Schon eigenartig, dass der Islam seinem Propheten schlechte Eigenschaften zuschreibt, aber das passt durchaus zu den neueren Erkenntnissen aus der Frühphase des Islams, die man aus historischen und archäologischen Quellen zieht. Auch da gibt es Erkenntnisse, dass Mohammed nicht so blutrünstig war, wie es die Vertreter des Islams behaupten und wie es die Islamhasser gerne hätten.

In der islamischen Community ist man sich dieses Pädophilie-Problems durchaus auch bewusst, und man versucht verschiedentlich, sich davon zu befreien. Prinzipiell gut, wenn man wenigstens diesen einen Punkt als Problem anerkennt. Die Erklärungsversuche sind aber doch an den Haaren herbeigezogen und in sich widersprüchlich.

So gibt es die Theorie, dass das Alter von Frauen zu dieser Zeit nicht ab der Geburt, sondern ab der Pubertät gerechnet wird. Auch der Penzberger „Vorzeige“-Imam Bajrambejamin Idriz führt dies in seinem Buch „Grüß Gott Herr Imam“ aus. Aisha wäre demnach tatsächlich 16 – 18 Jahre alt gewesen, als Mohammed sie geheiratet hat. Wäre ja ganz vernünftig. Aber warum hat er dann drei Jahre gewartet, bis er Sex mit ihr hatte? Und wie war es mit Khadija, seiner ersten Frau? War die dann schon über 50, als er sie ehelichte? Und dann hat sie ihm mindestens sechs Kinder geboren? Widersprüche über Widersprüche.

Man sieht, die Lebensbeschreibung Mohammeds steckt voller Widersprüche, und das nicht nur in diesem Punkt. Würden die Muslime mehr darüber nachdenken (wie es der Koran schließlich fordert!), dann würden sie selbst dahinter kommen. So haben sie den Islam zu uns nach Europa gebracht, wir denken unbefangen darüber nach und zeigen ihnen so einiges auf, das in ihrer Religion steckt, ob es ihnen gefällt oder nicht. Wären sie in ihren Ländern geblieben, dann wäre das ihnen erspart geblieben.

Wer weitere Beiträge zu den Widersprüchen im Islam aus psychologischer Sicht hat oder an einem gesamten Vortrag zu den Grundlagen dieser Weltreligion interessiert ist, wende sich an:islam.analyse@web.de

 

Quelle: pi-news


Anmerkung PI:

Bei der Betrachtung der Frage, warum Mohammed trotz einer angenommenem nicht-pädophilen Veranlagung Sex mit einem neunjährigen Mädchen praktizierte, könnte man auch folgende Antwort geben: Aisha war für Mohammed ein so außergewöhnliches Mädchen und sie hatte eine solche Anziehungskraft auf ihn, dass er sich wirklich in sie verliebte (sie galt schließlich auch als seine Lieblingsfrau) und er seine Hemmungen in Bezug auf Sex mit einem Kind fallen ließ. Das würde dafür sprechen, dass er ein Mann ohne allzuviel Selbstbeschränkung war, der ja auch keine Probleme hatte, Menschen foltern oder töten zu lassen sowie selbst zu töten. Und so wäre er kein Pädophiler, aber ein skrupelloser Machtmensch, der sich eben das nahm, was er wollte. Bekannt ist ja auch die Episode mit Zainab, der Ehefrau seines Adoptivsohnes Zaid, die er begehrte und sich die Heirat mit ihr von Allah in Sure 33, Vers 4 legitimieren ließ. Dieser Vers besagt, dass Adotivsöhne nicht mit wirklichen Söhnen gleichzusetzen seien, und schon war der Weg für Mohammed frei. Denn selbst in der arabischen Beduinengesellschaft des 7. Jahrhunderts war eine Heirat mit der eigenen Schwiegertochter nicht erlaubt. Allah war seinem Propheten jedoch höchst wohlgesonnen und erlaubte ihm schließlich auch, mehr als vier Frauen zu ehelichen (Sure 33, Vers 50). Es ist wirklich praktisch, wenn ein Gott einem jeden Wunsch legitimiert, was auch Aisha einmal süffisant bemerkt haben soll.

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