Diskussion um eventuelle Homosexualität des DFB-Bundestrainers Jogi Löw erhält neue Nahrung

Im Umfeld der Diskussion um die Zukunft von DFB-Bundestrainer Jogi Löw tauchen für Leute die zwischen den Zeilen lesen können, wieder verstärkt Hinweise auf eine eventuelle Homosexualität von ihm auf.

Macht er weiter oder hört er wirklich auf?

Bundestrainer Jogi Löw (56/Vertrag bis 2018) ließ unmittelbar nach dem EM-Aus gegen Frankreich (0:2 im Halbfinale) seine Zukunft offen. „Ich denke mal“, antwortete er auf die Frage, ob er beim nächsten Länderspiel am 31. August gegen Finnland auf der Bank sitzt. BILD am SONNTAG beantwortet die wichtigsten Fragen zu Löw.

► Wo ist er jetzt?

Nach Informationen der „Welt“ flog Löw am Freitag nach der Rückkehr von Frankfurt direkt weiter nach Berlin. Sein erster Wohnsitz ist zwar Freiburg, aber in der Hauptstadt besitzt er auch eine Wohnung. In Berlin kann er gut untertauchen.

loew

Aha…..ein verheirateter Mann würde ganz sicher zuerst nachhause zu seiner Frau fliegen, die er ja wegen der EM 6 Wochen lang nicht gesehen hatte und nicht in eine Zweitwohnung in Berlin.

► Auf wen hört er jetzt?

Die wichtigste Vertrauensperson ist sein Berater Harun Arslan (59) aus Hannover. Beide kennen sich seit 1998, der Türke (seit 1971 in Deutschland) handelt Jogis Verträge mit dem DFB aus. Noch nach der Niederlage am Donnerstag und auch in den letzten Tagen haben sie mehrmals miteinander gesprochen.

Foto von ihm im Bericht hier:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/harun-arslan-der-tuerke-dem-jogi-loew-die-karriere-verdankt/3557984.html

http://www.arp-sportmarketing.com/deutsch/unserteam/

FRAGE: Für was braucht Bundestrainer Löw denn diese „Vertrauensperson“. Jeder Angestellter kann doch seine Verträge selber aushandeln. Und Löw ist Angestellter des DFB, da braucht er normal erst Recht keinen Berater, der für ihn den Vertrag aushandelt.

Privatleben

Löw lebt seit 2008 in Wittnau. Er ist seit 1977 mit seiner Frau Daniela liiert. Seit 1986 sind sie verheiratet. Das Paar hat keine Kinder und man sieht die Beiden so gut wie nie zusammen in der Öffentlichkeit….auch nicht auf gemeinsamen Fotos(!!!).

Nur sehr selten zeigt sich seine Frau in der Öffentlichkeit. Sie hat sich dabei allerdings nicht als Glücksbringern bewährt. Zuletzt saß sie beim EM-Finale 2008 in Wien auf der Tribüne. Der Ausgang ist bekannt.

Bundestrainer Löw redet nicht viel über Privates. Fragt man ihn, warum seine Frau so selten dabei sei, antwortet er etwa: „Ein Sparkassen-Angestellter nimmt seine Frau auch nicht mit in die Bank“. So zitiert die „Bild“ den Trainer. Und: „Sie will nicht als die Frau des Bundestrainers durch die Gegend laufen.“

Daniela Löw soll Großhandelskauffrau gelernt haben und bei einer Autovermietung in Freiburg arbeiten. Im Textarchiv von WELT ONLINE findet sich kein einziges Interview mit ihr, bis gestern fand sich im Bildarchiv auch kein einziges Foto. Selbst die Boulevard-Zeitungen scheinen sich bei ihrem Alter nicht sicher, manchmal liest man 50. In diesem Fall wäre sie so alt wie ihr Mann.

Sicher ist: Die beiden sind seit 1986 verheiratet. Alles andere ist Klatsch. So hat sich die „Neue Post“ in Schönau, dem Heimatort der Löws im Südschwarzwald, umgeschaut. Und dort erfahren, dass die beiden sich auf dem Fußballplatz kennengelernt haben sollen. Danielas Vater war demnach in den 70er-Jahren Präsident des Fußballvereins Eintracht Freiburg, in dem Joachim Löw damals kickte.

Der Fußball hat die beiden zusammengeführt. Es war Ende der 1970er-Jahre in Freiburg, als sich Jogi und Daniela auf der Berufsschule in Freiburg kennen lernten. Beide machten eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann/-kauffrau. Und Jogi kickte als hoffnungsvolles Stürmertalent bei Eintracht Freiburg, wo Danielas Vater Vereinspräsident war.

Die beiden heirateten 1986

1986 wurde geheiratet, da war Löw längst Profi und hatte Engagements beim VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC hinter sich. Daniela begleitete ihn auch bei seinen Trainerstationen in Stuttgart, in Österreich (Innsbruck und Wien) und in der Türkei. Sie wusste, dass ihr Mann nie mehr von seiner Leidenschaft loskommen würde.

Im Gegensatz zu vielen Spielerfrauen taucht Daniela nur sehr selten in der Öffentlichkeit auf. Löw begründete dies gegenüber der „Bild“-Zeitung so: „Ein Sparkassen-Angestellter nimmt seine Frau auch nicht mit in die Bank. Sie hat ihr eigenes Leben und will nicht als die Frau des Bundestrainers durch die Gegend laufen.“

Eines der ganz wenigen Fotos von ihr ist im Artikel unten:

http://www.welt.de/vermischtes/article8365833/Daniela-Loew-bringt-ihrem-Mann-kein-Glueck.html

Eine ziemlich merkwürdige Geschichte, nicht einmal ein Bundeskanzler oder Bundespräsident hält seine Ehefrau derart aus der Öffentlichkeit raus. Da es zur aktiven Fußballerzeit von Löw für einen Fußballer mehr als verpönt war, als Homosexuell zu gelten und es dies auch heute in Fußballerkreisen und insbesondere in Trainerkreisen immer noch ist, bleibt im Falle Löw sehr viel Raum für Spekulationen.

Siehe auch hier:

http://www.n-tv.de/sport/kommentare/Joachim-Loew-packt-aus-article3184586.html

Denn klar ist: Homophobie ist nach wie vor ein Problem im Fußball. Wenn Homosexualität im Zusammenhang mit Fußball auftaucht, ist der Hintergrund meistens negativ, heißt es in der Erklärung der „Aktion Libero“. Man finde dann „mindestens unreflektiertes Verhalten, manchmal Unsicherheit, schlimmstenfalls echte Intoleranz.“

Dass sich speziell der Profifußball immer noch schwer tut mit dem Thema, bewies im Spätsommer 2011 Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller, als er sich über die Nominierungspraxis von Nationaltrainer Joachim Löw lustig machte (queer.de berichtete). Was angeblich „scherzhaft“ gemeint war, musste dem Nationaltrainer den Atem stocken lassen: Denn nie zuvor hat ein Bundesliga-Profi die vermeintliche Homosexualität des Nationaltrainers so offen artikuliert wie Weidenfeller, der sagte:

„Vielleicht gibt es ja bald in irgendwelchen Jugendcamps noch weitere junge Torhüter, die dann eingeladen werden, wenn mal wieder einer ausfällt.“ Nein, er könne sich das überhaupt nicht mehr erklären. „Vielleicht sollte ich mir einfach die Haare schneiden. Oder etwas zierlicher werden. Ich weiß es nicht.“ Viel hinein zu interpretieren gibt es in diese Aussagen eigentlich nicht mehr.

Es ist davon auszugehen, dass ein 31-jähriger Profi sehr wohl weiß, was seine Worte bewirken können. Dass er Löw offenbar für schwul hält, ist dabei nicht einmal das Skandalöse. Vielmehr unterstellt er diesem, dass er nicht nach Leistung, sondern nach Aussehen aufstellt.

Siehe hier:

http://www.zeit.de/sport/2011-03/schwul-nationalelf-bierhoff-tatort-bild-fussball

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Weidenfeller-frustriert-von-Loew-article4108106.html

Weidenfeller wird von Michael Becker beraten, der auch für Michael Ballack tätig ist und laut „Spiegel“ 2011 von einer „Schwulencombo“ im deutschen Team sprach. Becker dementierte anschließend diese Äußerung. (Tsp)

Schwule Fußballer in der Nationalmannschaft und im Weltfußball

Nicht erst seit dem Outing von Thomas Hitzelsberger im letzten Jahr ist es klar, dass es schwule Fußballer in der Bundesliga gibt. Sportreporter Rolf Töpperwien hatte bereits im Jahr 2013 bei Markus Lanz gesagt, dass er einige homosexuelle Nationalspieler kennen würde und sprach sogar davon, dass es Modelagenturen gibt, die sich auf Vermittlung von Scheinfrauen spezialisiert hätten. Diese Agenturen haben ihren Ursprung in der weitverbreiteten Homophobie im Profifußball. Dies wurde anschließend auch von dem ehemaligen italienischen Nationalspieler Alberto Gilardino bestätigt, der sich inzwischen stark gegen Homophobie im italienischen Fußball engagiert.

Die Gerüchte um schwule Nationalspieler wurden auch durch den Berater von Michael Ballack angeheizt, der im Jahr 2010 gegenüber dem Spiegel sogar von einer „schwulen Combo“ in der Nationalmannschaft gesprochen hatte.

Insbesondere um Philipp Lahm und Joachim Löw gibt es immer wieder Gerüchte, dass diese angeblich homosexuell sein sollen. Als sich Philipp Lahm und Joachim Löw im Jahr 2011 während leines Urlaubs in Griechenland zufällig getroffen hatten, gab es sogar die Gerüchte, dass die beiden in einer Affäre wären und sich zum geheimen Liebesurlaub verabredet hätten.

lahm

Philipp Lahm musste sich in seiner Karriere bereits des Öfteren mit solchen Gerüchten auseinandersetzen. In seinem Buch bezog er sogar konkret Stellung zu den Gerüchten, dass er angeblich einen Freund in Köln haben würde und hob dabei hervor, dass er weder auf Männer steht noch mit seiner Frau Claudia zum Schein verheiratet ist.

Cristiano Ronaldo und Badr Hari in einer Beziehung?

Cristiano Ronaldo ist wahrscheinlich der Fußballer, um den sich die meisten Geschichten drehen. Als im Sommer Bilder von seinem Urlaub in Südfrankreich aufgetaucht waren, in dem er seinem Freund an den Schritt fasste, wurde dies sofort als Beweis für seine Homosexualität ausgelegt.

Vor einer Woche hat sich nun ein französischer Reporter zu den Gerüchten geäußert und behauptet dabei zu wissen, dass Cristiano Ronaldo sich in einer Beziehung mit dem Kickboxer Badr Hari befindet.

Sind Neymar und Arda Turan mehr als nur Freunde?

Mit Neymar und Arda Turan gibt es sogar Gerüchte um zwei Mannschaftskollegen vom FC Barcelona. Um die sexuelle Orientierung von beiden Spielern gibt es schon seit längerer Zeit Spekulationen. Im Jahr 2013 machte Neymer erst durch eine als schwulenfeindlich bezeichnete Werbekampagne für die Marke Lupo von sich Reden, ehe er sich im Jahr 2014 ganz aktiv für Homosexuelle einsetzte. Zuletzt heizten Arda Turan und Neymar mit ihren ständigen Twitter-Konversationen die Gerüchteküche wieder an. Dabei wurde beiden sogar eine Affäre angedichtet.

 

 

 

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