Pegida-Gründer Bachmann wusste schon 2 Stunden nach dem Terroranschlag dass der Attentäter ein Flüchtling aus Tunesien war

Der Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat anscheinend bereits 2 Stunden nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gewusst, dass es sich beim Täter um einen Flüchtling aus Tunesien handelt.

Im Todes-Lkw, den der Terrorist am Montagabend in Berlin als tödliche Waffe nutzte, wurden Duldungspapiere gefunden, die die Ermittler auf die Spur des dringend Tatverdächtigen Anis Amri brachten. 

Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde der Fund erst später bekanntgegeben, um operative Maßnahmen nicht zu gefährden – auch wenn offenbar eine Person aus Ermittlerkreisen die Information kurz nach dem Fund an den Pegida-Gründer Lutz Bachmann weitergab, der diese wiederum veröffentlichte. 🙂

bac

Berlin. „Interne Info aus Berliner Polizeiführung: Täter tunesischer Moslem“ – am Montag,19. Dezember, um 22.16 Uhr setzte Lutz Bachmann diesen Tweet ab. Genau zu jener Zeit also, als sich der öffentliche Fokus auf den Pakistani richtete, der als möglicher Drahtzieher des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt galt.

Ein Tweet, der gleich zwei massive Probleme offenbart: Zwei Stunden, nachdem der Terror Deutschland erreichte, schien die Polizei bereits von Anis Amri zu wissen, obwohl nach Darstellung der Beamten die Papiere des Tunesiers erst einen Tag später im Führerhaus des 40-Tonnen-LKW gefunden worden seien. Diese Papiere müssen  demzufolge aber sofort nach dem Terroranschlag von der Polizei im Führerhaus des LKW gefunden worden sein.  Denn bereits um 22:16 Uhr und somit nur 2 Stunden nach dem Terroranschlag twitterte Pegida-Gründer Lutz Bachmann:

„Interne Info aus Berliner Polizeiführung: Täter tunesischer Moslem“

Pegida-Gründer Bachmann scheint demnach offenbar einen direkten Draht zu Berliner Polizisten zu haben und so an interne, vor allem brisante Infos zu gelangen.

Ein gefundenes Fressen für Pegida-Gründer Lutz Bachmann.
Am Mittwoch, nachdem der Name Anis Amri bekannt wurde, legte er via Twitter nach. „Da stimmte meine Info von 1h nach dem Anschlag wohl doch?“.

Die Berliner Polizei äußerte sich noch nicht zu den Aussagen von Bachmann und zu den Maulwurf-Vorwürfen.

UND ES STELLT SICH DIE FRAGE, WIESO JUSTIZ UND POLIZEI DIE ÖFFENTLICHKEIT 2 TAGE LANG „HINTERS LICHT“ FÜHRTEN???
DA MUSS ES WEISUNGEN VON SEITEN DER POLITIK UND DIESE VON GANZ OBEN (MERKEL, de MAIZIÉRRE, MAAS???) GEGEBEN HABEN

Update:

Bei der Jagd auf Anis Amri hat ein SEK-Kommando in Dortmund heute in den frühen Morgenstunden 4 Kontaktpersonen des Attentäters festgenommen.
Mittwoch, 22.12.2016 um 10.07 Uhr: Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt könnte von langer Hand geplant worden sein. Ein Strafverteidiger im Prozess um das Attentat auf ein Sikh-Gebetshaus in Essen sagte dem “Kölner Stadtanzeiger”: “Mein Mandant hat mir im Mai 2016 erzählt, dass er von den Planungen gehört habe.” Damals sei in salafistischen Kreisen im Ruhrgebiet über einen Anschlag in Berlin geredet worden, bei dem ein Lkw eingesetzt werden soll, so Rechtsanwalt Burkhard Benecken gegenüber dem Blatt.
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