KÖLNER SILVESTER-NACHT: Flüchtlinge als Wachleute eingesetzt

HAHAHA DA HAT MAN DEN BOCK ZUM GÄRTNER GEMACHT UND WÖLFE IN EINE SCHAFHERDE GEHOLT!

Köln – Am 7. September veröffentlichte eine Bund-Länder-Gruppe der Polizei den Abschlussbericht zu den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht. In dem Bericht fehlt ein unglaublicher Vorgang: Für die Bewachung der Silvesterfeiern auf den Rheinbrücken sollen 59 Flüchtlinge aus Erstaufnahmelagern als Wachmänner eingesetzt worden sein. Das belegen Dokumente, die BILD vorliegen.

Im Auftrag der Stadtverwaltung Köln suchte die Wachschutzfirma „Rheinischer Sicherheitsdienst“ im Dezember 2015 Wachleute. Die einzigen Kriterien im Stellenangebot: „Beherrschung der deutschen Sprache, zumindest mittelmäßig. Warme Kleidung mitbringen“. Den Auftrag gab der Sicherheitsdienst an die Firma „Westturm“ als Subunternehmen weiter.

Offenbar hat eine Wachfirma während der vergangenen Silvesternacht in Köln auch 59 Flüchtlinge als Wachmänner eingesetzt. Die Männer lebten laut einem Bericht von „Bild“ erst kurze Zeit in Deutschland, sprachen so gut wie kein Deutsch und wurden erst kurz vor dem Einsatz in einem Erstaufnahmelager angeheuert.

BILD liegen exklusiv die Einsatzpläne mit den 59 Namen der Flüchtlinge vor. Die meisten stammen aus Nordafrika, Syrien und Afghanistan. Ihr Stundenlohn: fünf Euro – kaum mehr als die Hälfte des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns. Der Stadt Köln werden vom Sicherheitsdienst später jeweils 15,40 Euro pro Stunde und Wachmann in Rechnung gestellt.

Ein ehemaliger leitender Angestellter von „Westturm“ zu BILD: „Unsere Mitarbeiter haben die Flüchtlinge einfach in drei Erstaufnahmeeinrichtungen in Ratingen eingesammelt und sie in Kleinbussen zu den Brücken gebracht. Wir wussten überhaupt nicht genau, wer diese Leute sind. Die bekamen eine Security-Weste und teilweise Funkgeräte.“

Mitarbeiter des Ordnungsamtes sollten die Flüchtlinge einweisen, u.a. für die Sperrung der Brücken. Aber die Situation gerät mit verhängnisvollen Folgen außer Kontrolle.

Die Rheinbrücken sind schnell völlig überfüllt. Eine Mitarbeiterin des Kölner Ordnungsamtes notiert in einem Protokoll, auf der Hohenzollernbrücke herrsche Panik. Es sei zu „brenzligen Situationen“ gekommen, Passanten hätten von Zuständen wie beim Duisburger Loveparade-Drama gesprochen.

In dem Chaos können laut Einsatzbericht der Stadt sexuelle Übergriffe auf Frauen und Attacken mit Feuerwerk nicht verhindert werden.

Um 23.56 Uhr sperrt der Polizeiführer der Bundespolizei auf der Hohenzollernbrücke die Gleise für den Zugverkehr, weil Passanten im Chaos von Zügen erfasst werden könnten. 56 Züge fallen aus.

Durch die ausfallenden Züge kommt es im und vor dem Bahnhof zum Rückstau. Immer mehr Menschen drängen sich dort. Im Getümmel kommt es zu den schlimmsten sexuellen Übergriffen des Abends. Erst um 1.15 Uhr wird der Zugverkehr Richtung Bahnhof wieder aufgenommen.

Laut Einsatzplan kommt es bei mehreren zum Wachdienst eingeteilten Flüchtlingen zu konkretem Fehlverhalten:

► Auf der Kölner Zoobrücke verschwanden unmittelbar nach Dienstbeginn gegen 20 Uhr fünf von 20 eingesetzten Flüchtlingen mit ihren Leuchtwesten. Trotzdem werden der Stadt Köln jeweils fünf Stunden pro Flüchtling in Rechnung gestellt.

► Auf der Deutzer Brücke schob Wachmann Arif alkoholisiert Dienst, sein Kollege Süyleman brach gegen 22 Uhr seinen Einsatz nach zwei Stunden ab.

► Auf der Hohenzollernbrücke ließ Flüchtling Kemal laut Einsatzprotokoll das Funkgerät mitgehen, Asylbewerber Kamil verließ unmittelbar nach Dienstbeginn seinen Posten.

Ein Sprecher der Kölner Stadtverwaltung erklärte gestern auf BILD-Anfrage, in der Vergangenheit habe sich die Zusammenarbeit mit der Sicherheitsfirma „grundsätzlich unproblematisch“ gestaltet.

Auszüge aus den Einsatzplänen für die Kölner Hohenzollern- und Zoobrücke. Flüchtlinge verschwanden mit Security-Westen
Auszüge aus den Einsatzplänen für die Kölner Hohenzollern- und Zoobrücke. Mehrere der als Wachleute eingesetzten Flüchtlinge verschwanden mit ihren Security-Westen.

Lediglich im Rahmen der Karnevalsfeiern 2016 seien bei einer Kontrolle Verstöße gegen die Vertragsbedingungen festgestellt und auch mit einer Vertragsstrafe geahndet worden. Von Fehlverhalten der eingesetzten Flüchtlinge auf den Rheinbrücken sei bisher nichts bekannt gewesen. Vor dem Einsatz sei lediglich die Anzahl der Wachleute überprüft worden, nicht aber deren Qualifikation. Da habe man sich auf den beauftragten Sicherheitsdienst verlassen.

Bei der Sicherheitsfirma „Westturm“ war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Quellen: 

http://www.bild.de/bild-plus/news/inland/silvester/fluechtlinge-als-wachleute-eingesetzt-49512732.bild.html
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bild-in-koelner-silvesternacht-waren-fluechtlinge-unter-wachleuten-a2010954.html
https://www.welt.de/politik/article160673520/Sicherheitsfirma-setzte-Fluechtlinge-als-Wachleute-ein.html
http://www.focus.de/politik/deutschland/fuer-fuenf-euro-stundenlohn-koelner-silvesternacht-2015-sicherheitsfirma-liess-fluechtlinge-bruecken-bewachen_id_6419328.html
https://www.merkur.de/politik/koelner-silvesternacht-offenbar-fluechtlinge-als-wachmaenner-eingesetzt-zr-7177505.html

 

 

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