Wieso schiebt man die zur organisierten Kriminalität zählende kurdische Großfamilie Al-Zein nicht endlich ab?

Der „Präsident“ Mahmoud Al-Zein ist das Oberhaupt der arabischen Großfamilie, gegen die Mitte April 2016 hunderte Polizisten in Berlin eine Großrazzia durchführten. Acht Mitglieder des kurdischen Clans wurden dabei festgenommen.

Der Chef des kurdisch-libanesischen Clans Al-Zein ist gebürtiger Türke. Sein richtiger Name ist Mahmoud Uca, er ist in Anatolien geboren. Er reiste bereits im Jahr 1982 aus dem Bürgerkriegsland Libanon nach Deutschland ein und beantragte Asyl.

Er ist der Clan-Chef der arabischen Großfamilie Al-Z., ihm werden Kontakte zum Rotlicht-Milieu zugeschrieben. Und „der König“ lebt offiziell wohl noch immer vom Arbeitslosengeld.

Doch die Familie scheint alles andere als mittellos zu sein: Bei der Razzia am Dienstag (12. April 2016) wird auch ein Porsche abtransportiert.

Die arabisch-kurdischen Clans in Deutschland sind nach den Prinzipien der organisierten Kriminalität strukturiert – Fehden werden untereinander ausgetragen, Blutgelder bis zu 250.000 Euro sind keine Seltenheit. Seit den achtziger Jahren versucht die Berliner Polizei, in die Unterwelt vorzudringen. In den letzten zehn Jahren zählte das LKA allein im kurdisch- libanesischen Milieu 20 Schießereien sowie weitere schwere Auseinandersetzungen – darunter Massenschlägereien, Handgranatenanschläge und zwei Morde.

Die herausragende Figur der Szene soll Mahmud al-Zein sein: Mit Autorität und hartem Durchgreifen hat sich der offiziell arbeitslose Sozialhilfeempfänger nach Polizeierkenntnissen seinen Platz als Hauptstadt-Pate gesichert: „Ich habe den Leuten in Berlin bewiesen, was der richtige Weg ist“, tönt al-Zein heute selbstbewusst. Er gilt den Fahndern als uneingeschränkter Führer jener kurdisch-arabischen Gruppierungen, die maßgeblich an Drogenhandel und Schutzgelderpressung beteiligt sind und Umsätze in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe machen, deren Gang-Mitglieder aber Hartz-IV, sprich Sozialhilfe beziehen.

Alle Detail hier:

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/02/10/mahmud-al-zein-der-pate-von-berlin-%E2%80%93-hartz-iv-und-blutgelder/

Mahmoud Al-Zein wird nicht abgeschoben

Zwar wurden seine Asylanträge immer wieder abgelehnt. Doch weil er keinen gültigen Pass besaß, wurde er nicht abgeschoben. Er lebt mit einer Duldung in Berlin. Die Türkei weigert sich, ihren früheren Staatsbürger zurückzunehmen. Sie begründete dies damit, dass er keinen Wehrdienst geleistet hat.

Mahmoud Al-Zein wurde nach seiner Ankunft in Deutschland auch sehr schnell kriminell: räuberischer Diebstahl, gefährliche Körperverletzung, Drogendelikte.

Bereits im Jahr 2003 gab er Spiegel TV ein Interview (im Video siehe unten), worin er sich ganz offen als Berliner „Unterweltkönig“ bezeichnen lässt. In den 90-er Jahren wurde er mit seinem brutalen Auftreten in Berlin zum König der Unterwelt.

Die Familie kassiert Sozialhilfe

Auch wenn die Frau und die Kinder von Mahmoud Al-Zein damals offenbar im Luxus lebten, kassierten sie rund 3.200 Euro Sozialhilfe vom deutschen Staat. Im Jahre 1998 stellte das Amt die Zahlung ein. Doch die Anwälte des Clans siegten vor Gericht, sodass die Zahlungen fortgesetzt werden mussten.

Erst im Jahr 2005 konnte ein SEK-Kommando Mahmoud Al-Zein schließlich festnehmen. Ihm wurde vorgeworfen, Kopf einer internationalen Bande zu sein, die Drogen aus den Niederlanden nach Deutschland verschob. Damals (vor elf Jahren) brachte Spiegel TV diesen Beitrag:

April 2005 – Berliner Ermittler sprengen einen Drogenring und beenden die Herrschaft eines türkischen Clan-Chefs

Sein vorerst letzter Auftritt stand unter keinem guten Stern. Schon die Karosse, mit der sich Mahmoud al-Zein vergangenen Dienstag zur Besichtigung einer Villa chauffieren ließ, war eines „Präsidenten“ eher unwürdig. Ebenso die Art, wie dem Unterweltboss kurz vor dem Objekt seiner Begierde im eher spießigen Neuköllner Stadtteil Buckow aus dem türkisfarbenen Opel Corsa geholfen wurde. Maskierte Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Berliner Polizei droschen die Scheiben des Wagens ein, rissen den als schießwütig verrufenen 39-Jährigen aus dem Sitz und brachten ihn auf dem Grünstreifen zu Boden. Dort blieb der Mann, den bislang der Nimbus des Unantastbaren umgab, hilflos wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegen. Lange genug, dass Fotografen und Kameraleute das Bild eines übergewichtigen Mannes festhalten konnten, der allmählich seine missliche Lage zu realisieren schien.

Mahmoud al-Zein – der Name ist in doppeltem Sinn Legende. Er stand bislang für Koks, Champagner und Hummer, er war das Synonym für die Herrschaft diverser angeblich libanesisch-kurdischer Familienclans, die in der Hauptstadt ungeniert und – so schien es lange Zeit – auch ungestört ihr eigenes Regime führten. Der Name wird mit Drogen, Schutzgeld, Rotlicht und Zwangsinkasso in Verbindung gebracht – und er ist einfach falsch. Mohaiddine al-Zein, genannt Mahmoud oder „Präsident“, laut Polizei eine „der einflussreichsten Personen der kriminellen Szene“, heißt tatsächlich Mahmut U. Und er ist nicht der staatenlose Libanese, als der er 1982 mit seiner Frau nach Deutschland kam, Asyl beantragte und nicht abgeschoben werden konnte. Mahmut U., so fand die Ermittlungsgruppe „Ident“ des Landeskriminalamts Berlin schon 2002 heraus, stammt aus der Türkei. Aber auch dorthin konnte der „mehrfach vorbestrafte Schwerkriminelle“ nicht abgeschoben werden, weil sein Heimatland ihn wie Tausende andere unliebsame Landsleute wegen vorgeblicher Wehrdienstverweigerung ausbürgerte.

Der Haftbefehl wirft Mahmut U. und vier anderen am Dienstag festgenommenen Männern vor, als international operierende Bande Rauschgift in nicht geringen Mengen gehandelt und eingeführt zu haben. Bereits im November verhaftete die Ermittlungsgruppe „Haram“ (arabisch für „das Verbotene“) sieben Bandenmitglieder, die Drogen aus den Niederlanden nach Berlin gebracht hatten. Dabei stellte die Polizei 25 Kilo Haschisch, drei Kilo Kokain und ein halbes Kilo Heroin in Berlin, Frankfurt und Dänemark sicher. Den Beschuldigten drohen Haftstrafen von jeweils mindestens fünf Jahren.

Wegen Drogenhandels stand der „Präsident“ schon 1998 vor Gericht. Es ging ursprünglich um 58fachen Einfuhrschmuggel. Weil ein Kronzeuge aus Angst um sein Leben plötzlich schwieg, konnte U. alias al-Zein nur in drei Fällen wegen Beihilfe angeklagt werden und kam mit zweieinhalb Jahren davon. Seine Familie soll damals einen sechsstelligen DM-Betrag für renommierte Wahlverteidiger aufgebracht haben, obwohl die Ehefrau und zehn Kinder von Sozialhilfe lebten. Zuletzt kassierten sie laut Medienberichten monatlich 3200 Euro – ganz legal. Der Vater ist offiziell erwerbslos.

Mahmut U. ließ es sich dabei recht gut gehen. Er verkehrte gern beim Kudamm-Italiener „Ciao Ciao“ neben der Schaubühne, im Nachtclub „First“ in der Joachimstaler Straße soll er einst das Kokain vom Tisch gezogen haben. Zuletzt bemühte er sich um Zugang indie Schickimicki-Szene. In der Nobel-Diskothek „90 Grad“ blitzte U. aber ebenso ab wie in der Szene-Lounge „The Room“. Auch im Club „First“, der 1997 nach massiven Bedrohungen aus dem Umfeld des Clans vorübergehend schließen musste, war der „Präsident“ nur noch ohne familiären Anhang willkommen. Gastronomen erklären die Zurückhaltung gegenüber dem potenten Gast mit dessen angeblich nur mangelhaft ausgeprägter Zahlungsmoral und mit dem Auftreten seiner Entourage. Es sei eben „kein gutes Renommee für einen Laden, wenn da plötzlich 20 Araber auftauchen“.

Berlins Boulevardblättern werden die Schlagzeilen zu al-Zein so schnell nicht ausgehen. Ende vergangener Woche orakelten sie von drohendem Zeugenmord, der Angst der Drogenmafia vor möglichen Aussagen des Paten und von Machtkämpfen um dessen Nachfolge. Im Milieu, das einst vor dem „Präsidenten“ und seinen angeblich 1000 Soldaten zitterte, stellt man hingegen mit Erleichterung fest, dass „die Ära definitiv beendet“ sei.

Statt Gefängnis offener Vollzug

Nach einem Geständnis und einem Deal mit der Staatsanwaltschaft wurde er im Jahr 2008 zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Die Haftstrafe musste Mahmoud Al-Zein jedoch nicht absitzen müssen, sondern verbüßte sie im offenen Verzug.

Auch danach ist er eine der wichtigsten Figuren der Berliner Unterwelt geblieben. Das ist wohl einer der Gründe, warum Polizeigewerkschafter Rainer Wendt Deutschland einen „zahnlosen Staat“ nennt. Die Razzia gegen seinen Clan am Dienstag stand im Zusammenhang mit mehreren schweren Straftaten, darunter ein Auftragsmord.

 

Prozessauftakt gegen schwerkriminelle Mitglieder der arabischen Großfamilie Al-Zein.

Seit Montag müssen sich mehrere Mitglieder der arabischen Großfamilie Al-Zein vor dem Berliner Landgericht verantworten.
Zu den Vorwürfen gehören versuchte Anstiftung zum Mord und schwerer Raub. Im Prozess geht es auch um den Überfall auf das KaDeWe 2014…
 
Laut Anklage sind Familienangehörige für den spektakulären Überfall auf das KaDeWe vor zwei Jahren verantwortlich. Bei einer Razzia gegen Mitglieder der Großfamilie in Neukölln stellte die Polizei im Frühjahr unter anderem eine Schusswaffe sowie scharfe Munition sicher. Der Chef des Clans, Mahmoud Al-Zein, soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft zudem einen Mord beauftragt haben – aus vergleichsweise geringfügigem Grund: Jemand hatte einem Clanmitglied die Frau ausgespannt. Ein Teil der Familie sah wohl ihre Ehre verletzt. Laut Staatsanwältin Susann Wettley soll das Familienoberhaupt von von dem Überfall auf das KaDeWe gewusst haben und diesen seinen Kindern „praktisch erlaubt haben…
 
Seit den 90er-Jahren sorgt die Großfamilie immer wieder für Schlagzeilen. Der Vorgänger auf dem Chef-Stuhl prahlte damit, in Berlin mehr Macht zu haben als der Regierende Bürgermeister. Erst als er wegen Drogenhandels hinter Gitter musste, wurde es ruhig um ihn. Einst als Flüchtling nach Berlin gekommen, konnten weder er noch seine Angehörigen abgeschoben werden – weil Papiere fehlten, weil Herkunftsländer nicht kooperierten – während die Familientradition offenbar fortlebte….
 
Deutschland die Spielwiese für alle Verbrecher dieser Welt !!! Nur den Deutschen sperrt man wegen einer nicht gezahlten GEZ Rechnung in Erzwingungshaft…
 
Es folgen 2 Leserkommentare:
 
Codex Germania:
Was mich ja tierisch aufregt…das diese kriminellen Kreaturen seid den 90er Jahren unzählige Verbrechen vergangen haben und jetzt werden sie wegen 1 – 2 Delikte vor Gericht gestellt…Die lachen darüber…. Allein die Millionen die sie durch ihre Verbrechen schon ergaunert haben…Und wir Deutsche werden wegen jeden kleinen Kack zur Verantwortung gezogen…Bei sowas wünsche ich mir die netten Herren im Ledermantel wieder her, die Nachts an der Tür klopfen und sie im LKW mitnehmen, auf das sie nie wieder gesehen werden.
 
Ralf Haas:
Boah, wenn ich sowas höre: Die Herkunftsländer sind nicht Kooperativ…
In Handschellen in einen Militärtransporter, in der Zielwüste landen, und Hinauswerfen. Wenn sie nicht freiwillig aufstehen, das Bajonett aufpflanzen und ein bischen pieken; das wirkt Wunder. Zum Schluss noch einem einen Schlüssel geben: die sind eine Weile beschäftigt, bis alle Handfesseln offen sind… Um jedweden Gedanken an Rückkehr auszuschließen: Dem Chef die Fresse verprügeln und Deutlich machen, dass bei wiederholtem Aufgriff in Deutschland seine Erschießung droht. Dann braucht keiner sagen: Das wusste ich nicht!
 
Nur SO ist denen noch bei zu kommen. In dem Kulturkreis muss man Härte zeigen, keine Juristische; Körperliche! DAS verstehen die; über den Rest wird gelacht (Stichwort zweite Bewährungsstrafe nach einem Kapitalverbrechen: …sie müssen jetzt lieb sein wie noch nie!… Ja, Frau Richterin Ich bekomm grad schon wieder Puls….)
Unsere Politik und Justiz versagen seit Jahrzehnten auf der ganzen Linie, wenn es um die längst überfällige Abschiebung krimineller kurdischer Großfamilien aus Deutschland geht…egal ob nun die Miri-Sippe der Mhallamiye-Kurden oder der Al-Zein Clan. Sie sind alle keine Staatenlose, wie uns Politik und Justiz immer wieder vorgaukeln. Sie stammen aus der Türkei und dort aus den Provinzen Batman und Mardin in Südostanatolien und nach da müssen sie abgeschoben werden. Wenn die Türkei dies zu verhindern versucht, muss man die Botschaft in Ankara schließen, die türkischen Diplomaten aus Deutschland ausweisen und sämtliche Gespräche mit der Türkei und jegliche finanzielle Unterstützung der Türkeiauf Eis legen.
Quellen:

Machenschaften einer Großfamilie„Papa, wir haben das KaDeWe gemacht!“

Seit ein paar Monaten packen zwei Kronzeugen bei der Berliner Polizei über die Machenschaften einer arabischen Großfamilie in der Hauptstadt aus. Sie liefern exklusive Einblicke in die Schattenwelt Berlins.

Von Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer

SPIEGEL TV
Sie brauchten nur 79 Sekunden: Vorfahren, reinrennen, Reizgas versprühen, Glasvitrinen zertrümmern, Uhren und den Schmuck zusammenraffen, dann wieder raus. Allzu viele Kunden waren an diesem Samstagmorgen kurz vor Weihnachten 2014 noch nicht im KaDeWe, als der spektakuläre Überfall um kurz nach zehn stattfand. Einer rief noch „Dawai, Dawai“, damit die Leute denken, dass die Täter Russen sind.

Sehen Sie Überwachungsbilder des filmreifen Coups:

SPIEGEL TV

Mit der Beute im Wert von über 800.000 Euro fuhren die Räuber, darunter Ali H. und Mehmet A., nach Neukölln zu einem Mietshaus, in dem Zaki Al-Zein und Jehad Al-Zein wohnen: Vater und Sohn, Anführer der arabischen Großfamilie der Al-Zeins. Vier Treppen hoch, dann rechts. Zaki Al-Zein wartete schon.

Was dann passierte, beschreibt Ali H. später gegenüber Ermittlern des LKA: „Als wir in die Wohnung kamen, hat Jehad als Erstes die Beute auf den Tisch gelegt und gesagt ‚Papa wir haben das KaDeWe gemacht‘.“ Dann soll Papa Zaki seinen Anteil verlangt haben. Fünfzig Prozent. Es sei schließlich seine Idee gewesen. Quelle: SPIEGEL Online

HIER WEITERLESEN:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/arabische-grossfamilie-in-berlin-kronzeugen-packen-aus-a-1125262.html