War Anis Amri (24),der Attentäter von Berlin, ein V-Mann Anis Amri (24) der Behörden?

Exakt diese Vermutung stand auf meiner Karatetigerblog-Seite in dem Artikel „Deutschland vor dem Bürgerkrieg – dieser kommt wohl noch vor 2020“.
Darin hieß es:
1. Der Berliner Anschlag wurde von einer EU-gegnerischen Gruppe in Szene gesetzt, welche die Spuren Amris absichtlich „hinterliess“- um Merkels Asylpolitik zu brandmarken und damit die zentraleuropäische Anti-Euro/Islam-Stimmung weiter anzuheizen. Bei einer Verbindung Amris zum Verfassungsschutz ergab sich damit zugleich die Gelegenheit, die Ermittlungen der deutschen Sicherheitsbehörden zu behindern und die Bundesregierung langfristig einem Erpressungsdruck auszusetzen – denn die Schlagzeile „Verfassungsschützer als Massenmörder“ kann jederzeit gesetzt werden.
2.Um der Merkeladministration keine Gelegenheit zu geben den Anschlag als Unfall zu deklarieren (was in den ersten 12 Stunden tatsächlich versucht wurde) oder die Todesfahrt durch das Findenlassen „neonazistischer“ Spuren umzuetikettieren (was Berlin ohne Zweifel gern getan hätte) hatten die Strippenzieher vorgebaut: Sie trieben den deutschen Behörden durch einen eigenen, bis heute um Anonymität nachsuchenden Mann einen Merkel-Selfie-Gast aus Afghanistan in die Arme. Die Behörden erklärten den PR-abträglichen Verdächtigen offiziell für unschuldig und entliessen ihn vorgeblich in die Freiheit wo er dann erst einmal untergetaucht sein soll.
3. Da doppelt genäht bekanntlich besser hält wurde die geradezu narrensichere Vita eines weiteren muslimischen Migranten am Tatort hinterlegt. In Rechnung stellend, dass das politische Berlin auch diese Spur unterdrücken würde wurde diese „Bombe“ sofort ferngezündet: Pegidachef Lutz Bachmann kam die Ehre zuteil unter Berufung auf Ermittlungen der Berliner Polizei schon zwei Stunden nach der Tat „einen Tunesier“ als Hauptverdächtigen zu verraten. Damit ist rückschauend klar, daß die Polizei die Beweispapiere Amris (der Tunesier war) im Inneren des LKW bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gefunden haben musste.
4. Als die offensichtlich geschockten deutschen Behörden den Fund des Ausweises – ausgestellt auf ihren eigenen(!) Mann – 36 Stunden nicht an die Presse gaben und danach sogar die Suchplakate verpixelten(!) legten die Strippenzieher Bilder nach, die Amri angeblich unmittelbar nach dem Anschlag zeigen sollten – beim Besuch einer vom Verfassungsschutz observierten Islamistenmoschee, in welche die deutschen Schlapphüte ihre V-Leute bereits VOR dem Berliner Blutbad gesandt hatten.
5. In dieser Lage hatten nun gleich ZWEI Parteien ein „Problem“ mit einem lebenden Anis Amri: die deutsche, weil die Chance bestand, dass Amris Tätigkeit für sie durch ihn bekannt würde. Und die auswärtige Einheit, weil Amri Tathintergründe oder schlechterenfalls ein Tatzeitalibi hätte vorlegen können. Das war – so oder so – dessen Todesurteil.
Diese Hergangsversion vom Berliner Weihnachtsanschlag ist erheblich logischer, bruchloser und damit wahrscheinlicher als die offizielle Variante. Polizeistellen, Geheimdienste und Regierungen orientieren sich – zumindest intern – ebenfalls an Logik. Das heisst, sie glauben exakt das, was Sie soeben gelesen haben. Die einschlägigen Behörden bewerten dabei ebenfalls, wer hier als Strippenzieher in Frage kommt. Sie ziehen bei der Tat-Ausführung zweifellos ISIS in Betracht. Und tippen bei der Tat-Ausnutzung, so wie sie unter den Punkten 1-4 dargestellt ist, ebenso zweifellos auf einen auswärtigen Geheimdienst.

BILD + schreibt dazu heute:

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BERLINER TERRORANSCHLAG – war Amri ein V-Mann der Behörden?
Hatte Anis Amri (†24), der Attentäter von Berlin, enge Kontakte zu Sicherheitsbehörden, war er womöglich Informant oder V-Mann? Hielten Behörden zu lang ihre schützende Hand über den Tunesier, der am Ende zwölf Menschen ermordete?
In einer vertraulichen Unterrichtung an den Innenausschuss des Bundestages stellte das Bundesinnenministerium am Donnerstag klar: „Anis Amri war weder als Vertrauensperson noch als V-Mann der Sicherheitsbehörden des Bundes tätig. Es wurde auch nicht versucht, ihn anzuwerben.“
Aber was ist mit Landes-Sicherheitsbehörden, etwa in NRW und Berlin? Sie wollten sich auf Anfrage gestern nicht äußern.

Diese Fakten werfen Fragen auf:

Ein V-Mann des Landeskriminalamtes (LKA) NRW fährt Amri im März 2016 im Auto von Dortmund nach Berlin. Ihm erzählt Amri, es sei sein „Auftrag, im Namen Allahs zu töten“.
► In Berlin übernimmt das dortige LKA bis zum 21. September seine Bewachung, danach plötzlich nicht mehr. Begründung: Weil der spätere Attentäter Drogen nahm, kam er angeblich nicht mehr als Islamist infrage.
► Amri darf – unter Aufsicht seiner LKA-Bewacher – zwischen Berlin und NRW pendeln, sogar Sozialhilfe mit verschiedenen Identitäten kassieren. Für eine Festnahme hätten die Vergehen gereicht. Sie unterblieb.
 
► Als die Polizei den Tunesier im Juli 2016 in Ravensburg (Bayern) mit falschen Pässen und Betäubungsmitteln festnimmt, verfügt das NRW-Innenministerium auf Anfrage prompt die Freilassung aus der Haft. Begründung: Abschiebung nicht möglich.
► Im Umfeld Amris wurden im November 2016 fünf mutmaßliche Islamisten festgesetzt – nur er selbst nicht.
Das kann alles Zufall und Behörden-Versagen sein.
Aber NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) machte am Mittwoch öffentlich eine bemerkenswerte Andeutung: Beim Umgang mit Amri sei es „auch darum gegangen, mehr Erkenntnisse über mutmaßliche (Terror-)Zellen zu erlangen. Ich glaube, das ist eine Abwägung, die die Behörden treffen müssen …“
 
Die CDU im NRW-Landtag will nun wissen: „Ist Anis Amri V-Mann des NRW-Verfassungsschutzes gewesen?“ Die Landesregierung soll am Montag antworten.
Der Verdacht alarmiert auch die Bundespolitik. BILD fragte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt: „Haben Sie den Verdacht, dass Amri angezapft werden sollte?“ Antwort: „Ich will keine Verdächtigungen äußern, bevor ich alle Fakten auf dem Tisch habe. Ich kann aber nicht verstehen, warum Herr Amri trotz der Faktenlage frei rumlaufen durfte.“
Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz sagt: „Die Bundesregierung hat mehr Informationen, als sie dem Parlament preisgibt.“