Panik auf italienischem Schiff: Rund ca. 60 abzuschiebende 60 Nordafrikaner verwüsten Fähre, stehlen, begrapschen Frauen

Rund 60 abgelehnte Asdylforderer aus Nordafrika flippten an Bord der Fähre „Janas“ der italienischen Reederei „Tirrenia“ komplett aus. An Bord der Fähre brach Panik aus, als die alkoholisierten Nordafrikaner mitten in der Nacht Passagiere belästigten, Frauen begrapschten, Kabinen stürmten und Schlafende weckten. Auch versuchten sie, die verschlossene Theke und einzelne Kojen aufzubrechen.

Die Situation an Bord eskalierte, als die Bar ihre Pforten schloss, wie die italienische Zeitung „La Stampa“ berichtet. Die Flüchtlinge konsumierten während der Überfahrt von Cagliari nach Neapel Alkohol. Ihr Ziel sei es gewesen, „sich zu betrinken und Chaos auf dem Schiff anzurichten“, so der Bericht. Unter den rund 200 Passagieren brach Panik aus, die Situation an Bord lief völlig aus dem Ruder.

Die Flüchtlinge schifften sich am Montag am Abend in Cagliari (Sardinien) an Bord der „Janas“ ein, 29 von ihnen waren bereits ausgewiesen. Sie sollten Italien binnen sieben Tagen verlassen, von Neapel aus sollte ihre Ausreise erfolgen. Auf dem Schiff befanden sich weitere nordafrikanische Flüchtlinge, mit ihnen freundeten sie sich an.

Das Personal auf der „Janas“ versuchte die ganze Nacht hindurch, die Lage zu beruhigen, doch vergebens. Erst als das Schiff im Hafen von Neapel anlegte und die Migranten die alarmierte Polizei (Der Kapitän schlug noch in der Nacht Alarm) auf der Mole sahen, kehrte Ruhe ein – hier das Video der Ankunft:

Die Fähre wurde von der Polizeipräfektur Neapels den ganzen Dienstag durchsucht, um die Identität der Störenfriede festzustellen und die Horror-Nacht an Bord zu rekonstruieren. Dazu wurden auch die Bilder der Überwachungskameras ausgewertet.

29 Flüchtlinge hatten ihre Ausweisungspapiere erhalten, bei 32 weiteren handelt es sich um „reguläre“ Flüchtlinge, zwei weitere hatten keine Dokumente bei sich. In Italien ist jetzt eine Diskussion ausgebrochen, weil bereits ausgewiesene Flüchtlinge nicht rascher außer Landes gebracht werden.