Axt-Anschlag Düsseldorf: Fatmir A. (36) abgelehnter muslimischer Asylbewerber aus dem Kosovo, ist der Axt-Amokläufer von Düsseldorf

Axt-Anschlag Düsseldorf: Pressekonferenz der Polizei – Fatmir A., ein 36 Jahre alter abgelehnter Asylbewerber  aus dem Kosovo, hinterlässt Blutspur von Gleis 13 bis zur Bahnhofshalle.

UPDATE:

Augenzeuge (Bruder eines der Schwerverletzten) ist sich sicher, dass es 2 Täter waren!

https://www.compact-online.de/exklusivinterview-zeuge-beim-axt-attentat-da-muss-noch-jemand-anderes-gewesen-sein/

axt

 

Beim Düsseldorfer Axt-Angriff wurden neun Menschen verletzt, vier davon schwer, unter anderem ein 13-jähriges Mädchen aus Düsseldorf. Laut Polizeipräsident Wesseler zog sich die Blutspur über das gesamte Gleis 13, die Treppe hinunter, bis zur Bahnhofshalle. Der Täter soll psychische Probleme gehabt haben, es soll entsprechende Beweise geben.

In einer Pressekonferenz am Freitag, 10. März 2017, 13 Uhr informierte die Polizei über den Stand der Ermittlungen im Fall des Düsseldorfer Axt-Anschlags.

Der 36-jährige Fatmir A., ein abgelehnter, aber aus humanitären Gründen „geduldeter“ Asylbewerber aus dem Kosovo, und in Wuppertal lebend, so „Heute.at“, hatte im Düsseldorfer Hauptbahnhof am Donnerstagabend gegen 20.50 Uhr in der S-Bahn, am Gleis 13 und später auch noch in der Bahnhofshalle mit einer Axt wahllos auf Passanten eingeschlagen und dabei neun Menschen verletzt. Nachdem anfangs lediglich von einem Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien die Rede war, präzisierte die Polizei später:

Am Donnerstagabend verletzte nach jetzigem Ermittlungsstand ein 36 Jahre alter Mann aus dem Kosovo, wohnhaft in Wuppertal, mehrere Menschen mit einer Axt.“

(Polizei Düsseldorf)

Pressekonferenz der Polizei Düsseldorf

Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler dankte erst einmal für die gute Zusammenarbeit von Polizei, Bundespolizei und den Rettungskräften. Laut seinen Aussagen wurde die Wohnung des Täters bereits in der Donnerstagnacht durchsucht, um aufzuklären, ob es sich um einen Einzeltäter oder ein terroristisches Motiv gehandelt hatte.

[5:05] Der Sprecher der Bundespolizei, Thomas Hermsen, erklärte den Hergang so: Wir waren mit zwei Streifen im Regeldienst unterwegs. Reisende haben die Streifen angesprochen.“ Daraufhin verfolgten die Bundespolizisten den Täter, bis er von einer Eisenbahnbrücke sprang. Unten angekommen konnte der bewegungsunfähige Mann von Düsseldorfer Polizisten festgenommen werden.

„Psychisch kranker“ Täter aus dem Kosovo

 

[8:20] Kriminaldirektor Dietmar Kneib von der Düsseldorfer Polizei erklärte, dass frühzeitig der Staatsschutz eingeschaltet worden sei. Allerdings gebe es keine Hinweise auf ein religiöses oder politisches Motiv.

Es sieht so aus, als handele sich um die Tat eines psychisch Kranken.“

(Kneib, Kriminaldirektor)

In der Wohnung des Mannes wurden Medikamente und ein Attest für eine paranoide Schizophrenie gefunden, so Kneib. Der Täter stamme aus dem Kosovo, sei 2009 nach Deutschland eingereist und habe eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen.

Der Bruder des Angreifers habe diesen gegen 22 Uhr bei der Polizei als vermisst gemeldet, weil er wusste, dass sein Bruder eine Axt gekauft hatte und sich bedroht und verfolgt gefühlt habe.

Von hinten auf S28-Fahrgäste eingeschlagen

Laut Kneib kam der Täter mit der S28 und begann auf die den Zug verlassenden Fahrgäste von hinten her einzuschlagen.

Einem Fahrgast gelang es, den Täter aus dem Abteil auf den Bahnsteig zu stoßen.

Der Zugführer schloss geistesgegenwärtig die Türen. Der Mann versuchte mit Schlägen und Tritten wieder Zutritt zum Abteil zu bekommen, vergebens. Schließlich gab er auf und lief zunächst ziellos im Bahnhof umher, bevor er über die Gleise flüchtete und von der Brücke in die Unterführung sprang.

Dabei brach sich der Mann mehrere Knochen, wie bereits berichtet. Derzeit wird er operiert und ist aktuell nicht vernehmungsfähig.

Weiteres müssen die Ermittlungen ergeben.

Staatsanwaltschaft sieht Täter offenbar schuldunfähig

[15:05] Staatsanwalt Martin Stücker erklärte, dass der Täter vermutlich „Schuldunfähig“ sei.

Es werden aber, ja, Hinweise vorliegen, dass der Täter eine psychische Erkrankung, eine psychiatrische Erkrankung haben könnte.“

(Staatsanwalt Stücker)

Deshalb würden die Voraussetzungen geprüft, den Mann nach § 126a Strafprozessordnung in ein Justizvollzugskrankenhaus überführen zu können. Martin Stücker zeigte sich zuversichtlich, wenn ihm augenscheinlich auch nicht ganz wohl bei dieser Aussage war.

… dass jemand eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit oder verminderten Schuldfähigkeit … Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus oder einer Entziehungsanstalt … , wenn die öffentliche Sicherheit es erfordert.“

(§ 126a StPO, Einstweilige Unterbringung)

Täter plante offenbar „Suicide by cop“

[17:05+21:20] Anschließend sagte Kriminaldirektor Dietmar Kneib auf eine Journalistenfrage, dass sich der 36-jährige Kosovare 2015 bei der Polizei gemeldet hatte, weil er „sich selbst gefährdet sah“. Später erläuterte er noch, dass sich der Mann in diesem Zusammenhang selbst verletzt hatte. Laut Akten hatte man damals bereits den Verdacht, dass der Mann eine psychische Störung haben könnte. Strafrechtlich sei er allerdings nicht bekannt.

Die Opfer des Angriffs sind bis auf zwei italienische Touristen aus einem Hotel nahe des Bahnhofs deutsche Bürger aus Düsseldorf, Dortmund, Köln, Solingen und Mettmann. Das jüngste Opfer ist ein schwer verletztes 13-jähriges Mädchen aus Düsseldorf, die anderen sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Es handelt sich um vier Frauen und fünf Männer.

Der Täter habe übrigens laut Zeugenaussagen „völlig überraschend“ zugeschlagen. Vom Kauf der Axt bis zur Tat verging etwa eine Woche, so Kneib. Außerdem erklärte er den bei seiner Festnahme anwesenden Beamten, dass er es „auch in Kauf genommen hätte, dass er durch die Polizei erschossen wird“, so Kneib, was man „Suicide by cop“ nenne.

Laut Thomas Hermsen von der Bundespolizei habe die Tat bis zum Brückensprung und der Festnahme etwa 120 Sekunden gedauert. Polizeipräsident Wesseler sagte zum Schluss noch:

Wir haben eine Blutspur, die sich praktisch den gesamten Bahngleis 13 entlang, die Treppe runter und dann in den Hallenbereich des Bahnhofs zieht.“

(Polizeipräsident Norbert Wesseler)

Am Einsatz waren ungefähr 500 Polizeibeamte beteiligt, so Kriminaldirektor Kneib abschließend.

Staatsanwaltschaft, Polizei und Medien versuchten sofort nach der schrecklichen Tat alles mögliche, um von einer Tat eines „Flüchtlings/Asylbewerbers mit Hintergrund Islam abzulenken.

Laut der Polizei hat die Axt-Attacke vom Düsseldorfer Hauptbahnhof keinen terroristischen Hintergrund. Fast schneller als wie der Täter gestellt und geklärt war ob es nun ein oder gar vier Täter gewesen sind, war die Diagnose, dass der Täter Fatmir A. unter psychischen Problemen leidet schon gestellt. Er konnte noch seiner Flucht und einem Sprung von einer Brücke von den Beamten gestellt werden. Der Mann befindet sich nun mit mehreren Knochenbrüchen in einem Krankenhaus.

Jugoslawien war ein Vielvölkerstaat

Laut mehreren Medien soll der in Wuppertal lebende Fatmir A., welcher bei seinem Axt-Angriff am Donnerstagabend sieben Menschen verletzte, zwei davon schwer, einen sehr schwer aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. Eine sehr wage Angabe, welche wohl eher den Eindruck erweckt, dass man hier etwas verschleiern will. Denn das ehemalige Balkanland Jugoslawien bestand aus mehren Ethnien und Religionen. Von mehrheitlich katholischen Staaten wie Kroatien und Slowenien, dem orthodoxen Serbien bis zu den muslimischen Ländern Bosnien und Kosovo. Dieser Mix der Kulturen und Ethnien mündete schließlich in dem Jugoslawienkrieg mit tausenden von Opfern. Nun kann es natürlich sein, wenn der Täter Fatmir A. aus dem Kosovo stammt, wie mehrere Blogger berichten, dass dies natürlich zu unangenehmen Fragen führen könnte.

Laut „Spiegel“ sollen sich die Beamten von Anfang sicher gewesen sein das der Täter alleine handelte, obwohl die „Welt“ am Abend zwei Festnahmen verkündete. Zwischenzeitlich soll sogar von vier Angreifern die Rede gewesen sein. Alle weiteren festgenommenen Personen wurden nach derzeitigen Erkenntnissen wieder laufen gelassen.

Mehr Fragen als Antworten

Diese grausame Tat wirft eine Menge Fragen und nur eine Frage scheinen die „Leitmedien“ und die Polizei sicher beantworten zu können, dass es sich bei dem Täter Fatmir A., welcher aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt, um einen psychisch labilen Mann gehandelt habe.

Die Sperrung des Bahnhofs wurde in der Nacht aufgehoben, Durchsuchungsmaßnahmen seien abgeschlossen worden, auch die Spurensicherung hatte ermittelt. Weitere Informationen will die Polizei im Laufe des Tages veröffentlichen. #Deutschland #Terrorismus #Kriminalität

Siehe auch:

Erneuter Großeinsatz in Düsseldorf: Mann mit Machete angegriffen und verletzt – Täter flüchtig

Axt-Anschlag am Hbf Düsseldorf: „Psychisch labiler“ Täter aus Ex-Jugoslawien – Neun Verletzte – Bisher kein Kommentar von Kraft und Jäger

 

 

 

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