Gravierende Unterschiede zwischen Renten und Beamtenpensionen

Die neuesten Statistiken der Rentenversicherung und der Bundesregierung zeigen gravierende Unterschiede und Ungerechtigkeiten bei der Höhe der Pensionen um Vergleich zu den Renten auf.

rente

RENTEN

  • Mehr als ein Drittel (36 %) der Altersrentner (ohne Erwerbsunfähige, Witwen/Witwer) bekommt unter 600 Euro/Monat.

  • Bei mehr als zwei Drittel (69 %) liegt die Rente unter 1050 Euro.

  • Das restliche Drittel (31 %) hat zwischen 1050 und 1950 Euro im Monat. Nur 0,39 % bekommen über 1950 Euro Altersrente.

PENSIONEN

  • Nur 1,5 % der Ruhestands-Beamten hat unter  1000 Euro/Monat Pension.

  • Jeder 5. Beamte (21 %) bekommt zwischen 1000 und 2000 Euro Pension.

  • Drei Viertel der Staatsdiener kassiert über 2000 Euro, 31 % sogar über 3000 Euro im Monat.

Noch gravierender ist der Unterschied bei den Durchschnittsbezügen im Alter. Die im Schnitt gezahlte Altersrente lag 2010 bei 740 Euro, das durchschnittliche Ruhegehalt der Ex-Beamten bei 2780 Euro. Und das, obwohl sie keine Rentenbeiträge zahlen müssen.

Ursache der hohen Pensionen: höheres Versorgungsniveau (im Schnitt 69 % vom letzten Brutto – Renten nur ca. 43% vom letzten Brutto). Zudem arbeiten  viele Staatsdiener in oberen Gehaltsgruppen.