Sarrazin: Grenzen zu und Schluss mit dem Unsinn!

Ein Interview mit Thilo Sarrazin im Nitro-Magazin lässt aufhorchen. Denn der realitätsaffine Bestsellerautor und ehemalige Spitzenpolitiker der SPD legt ordentlich nach. Seiner Meinung nach gibt es vererbte Verhaltensstrukturen in den verschiedenen Ethnien, die von Generation zu Generation kulturell weitergegeben werden. Dies mache den Traum von Multikulti zum Albtraum.

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Damals, 2010 als sein erstes Buch erschien, fiel das Establishment über Sarrazin her, seine Partei (SPD) fasst ihn noch heute nur mit der Kneifzange und im Schutzanzug an, seinen Job bei der Bundesbank verlor er – der islamfreundliche Bundespräsident Christian Wulff (CDU) hatte ihn gefeuert. Doch Sarrazin blieb sich treu und meint auch heute, dass Menschen in ihren Eigenschaften unterschiedlich sind und dass kulturelle Einflüsse, Bildung und Fördermaßnahmen an diesen Grundeigenschaften im Grunde nicht viel ändern.

Multikulti scheitere somit nicht an einer schlechten Bildungspolitik, sondern an den Anlagen der Beschulten. Die „Medien der Provinzpresse“ würden nicht einmal ansatzweise verstehen, was er meine und dass er Recht habe, so Sarrazin. Er erklärt sich das damit, dass die deutschen Journalisten und Politiker an einer „erheblichen naturwissenschaftlichen, soziologischen und historischen Unbildung“ leiden würden. Oder einfacher gesagt, er hält die Elite offenbar für strunzdumm.

Knallharte Zensur

Zudem würden die GEZ-Medien Themen wie Zuwanderung, Bildung und Demographie völlig falsch und politisch verzerrt behandeln. Die Regierenden würden Utopien hinterherlaufen und diese auch noch in praktische Politik umsetzen. Eine Utopie ist für Sarrazin auch der abstruse Aberglaube, man könne Einwanderer binnen einer Generation „zu guten Deutschen“ umformen. In der Bundeshauptstadt lebten, so Sarrazin rund 300.000 Moslems. Ebenso gäbe es dort 300.000 Menschen polnischer Herkunft. Sarrazin wirft die berechtigte Frage auf, ob man schon jemals einen Pressebericht über Integrationsproblemen von Polen gesehen habe.

Oder ob man jemals gehört habe, dass Polen Banden bilden, die auf dem Kurfürstendamm lebensgefährliche Autorennen veranstalten, ihre Töchter zwangsweise verheiraten und „unter Kopftücher zwingen“.

Grenzen zu!

Sarrazin warnt lauter denn je vor unkontrollierter Zuwanderung, denn die aktuelle Masseneinwanderung seit 2015 erfolge zu 98% Prozent aus Personenkreisen, bei denen erhebliche Integrationshemnisse zu erwarten seien. Wer das vernachlässig, der handele „verantwortungslos und geistig dumm“. Lockrufe des Sozialstaats müssten gekappt werden und wenn die Europäische Union weiter so unfähig sei, ihre Außengrenzen zu sichern, dann müssten eben echte nationale Grenzkontrollen wieder eingeführt werden. Ihm gehe es jedoch nicht um eine komplette Abschottung, sondern, so wie Donald Trump gegenüber Mexiko, um eine Kontrolle darüber, wer ins Land kommt und wen man besser draußen lässt.

Halb Afrika auf dem Weg nach Deutschland?

Der scharfe Analytiker vermutet, dass ein großer Flüchtlingssturm aus Afrika drohe, der die nächste Bundesregierung „in unlösbare Probleme“ werfen würde und zwar „bis hin zum Sturz“.

Für seine Wilkommenskultur der offenen Grenzen habe Deutschland inzwischen restlos alle Partner verloren.

Sarrazin baut auch bei dieser Analyse auf den gesunden Menschenverstand:

Wenn die Italiener anfingen zu begreifen, „dass sie die Schwarzafrikaner, die sie aufnehmen, selber behalten müssen“ und nicht mehr bis hoch nach Schweden durchreichen könnten, würde sich die italienische Motivation zur effektiveren Kontrolle des Mittelmeeres sehr schnell ändern.

Dann würde Italien endlich dazu übergehen, die NGO-Schiffe, welche vor den Küsten Afrikas und Libyens die Wirtschaftsflüchtlinge von den Booten der Schleuser/Schlepper aus selbst absichtlich herbeigeführter Seenot retten und dann, entgegen dem internationalen Seerecht, nicht in den nächstgelegenen Hafen an der Küste Libyens oder Afrikas bringen, sondern in die weit entfernten Häfen in Italien bringen, durch seine Marine an die Kette zu legen, die Besatzung wegen Schleusertums zu verhaften und vor Gericht zu stellen und anzuklagen.

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