Syrien-Krieg ist vorbei – kein Asylgrund mehr für Syrer – ab geht´s in die Heimat

Meldung des Tages: Syrien-Krieg so gut wie vorbei – jetzt braucht Deutschland eine Verabschiedungskultur!

Ob der Anführer des IS, Abu Bakr Al-Baghdadi, wirklich tot ist oder nicht, darüber wird im Mainstream noch spekuliert, doch sicher ist, dass das Kalifat in Trümmern liegt, die Wiederaufbauarbeiten an manchen Orten bereits beginnen und viele Syrer schon in ihre Heimat zurückkehren konnten…

Dass sich Linke, Grüne und Merkel-Fans gar keine Gedanken machen über die Frage, was eigentlich mit den „Flüchtlingen“ aus Syrien passiert, wenn der Grund für ihr Asyl beziehungsweise ihr „Fluchtgrund“ entfallen, ist schnell einzusehen. Selbst Martin Schulz – der rote Rächer der SPD – gab vor wenigen Monaten an, dass diese „neu zu uns Gekommenen“ tatsächlich „wertvoller als Gold“ seien – und wer will so pures Gold schon gerne einfach so aus der Hand geben?

Doch ernsthaft: Blickt man nach Homs, Damaskus oder Aleppo, so kann man Jugendliche sehen, die westlich gekleidet sind, die wieder ein Lächeln auf den Lippen und keine Angst mehr vor Kopf-ab-Milizen und Scharia-Fanatikern haben, dafür gemeinsam ihre Nachbarschaft wieder auf Vordermann bringen. Die Hoffnungen auf einen Sieg über die Schergen des Islamischen Staates, die COMPACT bereits im Dossier der Februar-Ausgabe von 2017 vorsichtig äußerte, scheinen sich zu bewahrheiten. Präsident Baschar al Assad zeigt sich sogar wieder auf der Straße, besucht Veteranen und verbreitet die Hoffnung, dass bald wieder Frieden herrschen, die Zerstörungen beseitigt sein und vor allem Christen wieder ohne Angst leben können. Es ist ein schöner Anblick, der nach so langer Zeit des Zermürbungskrieges Hoffnung macht. Schon vor etwa vier Wochen gab es Meldungen, nach denen fast eine halbe Million Binnenflüchtlinge in ihre Häuser zurückgekehrt sind, etwa 30.000 kamen aus nahegelegenen Auffanglagern in ihre Heimat zurück. RT Deutsch berichtete darüber etwa hier. Immer wieder hat auch der Präsident selbst seine Landleute aufgerufen, endlich nach Hause zu kommen – siehe etwa hier.

Nicht zuletzt dürfte auch Trump seinen bescheidenen Beitrag zur Befriedung des Landes geleistet haben – ganz anders als Ex-Präsident Barack Obama, signalisierte Trump immer wieder Gesprächsbereitschaft und Kooperationswillen mit den Russen in Syrien, verhandelte mit Putin beim G20-Gipfel und stellte sogar die Unterstützung für die Freie Syrische Armee (also die CIA-gestützte Umsturztruppe) ein – COMPACT berichtete.

Was in den allermeisten Berichten über die glückliche Wende für das kriegsgebeutelte Land fehlt, ist der Dank an Putin, die russische Armee oder die syrischen Streitkräfte, die gemeinsam das Land allmählich befrieden und die Schreckensherrschaft des IS-Kalifats eindämmen konnten – und zwar gegen die Verschwörer der NATO-Staaten, gegen die Türken und Saudis, die mit Giftgas-Lügen, Terror-Unterstützung und illegalem Bombenkrieg versucht haben, einen weiteren gewählten Präsidenten aus dem Amt zu putschen.

Wie es in Syrien weitergehen wird, ob der noch amtierende „Diktator“ Baschar al-Assad nach wie vor die Unterstützung seiner Landsleute genießt, was bei einer möglichen Ausrufung von Wahlen passieren kann und ob der IS wirklich nachhaltig besiegt (und nicht nur nach Europa vertrieben) wurde, muss sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

Bis dahin wird man vor allem in Deutschland auf drei Dinge gefasst sein müssen: Asyl-Touristen, die bei uns bleiben wollen, ohne dafür noch eine Begründung zu liefern, Asyl-Terroristen, die in Syrien erschossen werden würden, bei uns aber dank „offener Grenzen“ hofiert werden und eine Lügenpresse, die von der Verbesserung der Zustände vor Ort nichts berichten will, weil sie seit etwa zwei Jahren einzig dafür getrommelt hat, die Einwanderer – Merkels Neubürger – bei uns zu behalten.

COMPACT meint: Eigentlich wäre es an der Zeit, jetzt über eine gerechte Verabschiedungskultur nachzudenken, die fair und ehrlich sagt: Für diejenigen, die aus Syrien kommen und bislang einen triftigen Asylgrund vorweisen konnten, wird ein Prozedere geschaffen, das allen nützt. Soll heißen: Warum bietet Deutschland nicht all den Asylbewerbern, die wirklich (wirklich!) aus Syrien kommen und bereits ein Studium oder eine Ausbildung begonnen haben – und diese wird es in geringer Zahl geben – an, diese Berufsausbildung hier zu beenden, um dann mit den neu erlernten Fähigkeiten in die Heimat zu gehen und dort für das dringend nötige Wirtschaftswunder zu sorgen. Wäre das nicht ein Deal, mit dem alle leben könnten?

Diejenigen, die sich in Deutschland befinden und hier weder eine Ausbildung noch eine sonstige Qualifikationsmaßnahme durchlaufen, sollten in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückkehren und den Wiederaufbau nach Möglichkeit auch unterstützen – denn: Ihr Asylgrund ist erloschen.

Freilich gilt das nicht für diejenigen IS-Kämpfer, die sich ebenfalls in unserem Land befinden – die werden wohl freiwillig nur ungern in das Land zurückkehren, aus dem sie vor „Verfolgung“ geflohen sind. Hier käme eine zwangsweise Abschiebung in Frage.

Ob das Thema für den derzeit heiß laufenden Wahlkampf zum Bundestag noch eine erhebliche Rolle spielen wird, ist fraglich. Eine klare Position zum weiteren Vorgehen mit den Asylsuchenden in Deutschland wäre nun, nachdem sich die Lage in Syrien so stark verändert hat, aber dringend geboten. COMPACT vermutet, dass lediglich die AfD in solchen Dimensionen denken wird. Immer wieder haben Abgeordnete der Alternative für Deutschland als einzige Volksvertreter überhaupt gezeigt, dass sie die Lage in Syrien richtig einschätzen – etwa der Fraktionschef der AfD in Baden-Württemberg Jörg Meuthen – siehe hier.

COMPACT wird Sie diesbezüglich selbstverständlich auf dem Laufenden halten und bis zur Bundestagswahl ganz genau unter die Lupe nehmen, welche konkreten Vorschläge von den Altparteien und der einen „Neupartei“ dazu gemacht werden.

Quelle: https://www.compact-online.de/syrien-krieg-so-gut-wie-vorbei-braucht-deutschland-eine-verabschiedungskultur/

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