2016: Kosten für Asylforderer sind in Hamburg und Schleswig-Holstein explodiert

Wie am Beispiel von Hamburg und Schleswig Holstein zu sehen ist, sind die Kosten für Asylforderer im Jahr 2016 gegenüber 2015 regelrecht explodiert. Und in den anderen Bundesländern, in denen ja wesentlich mehr Asylforderer untergebracht sind, dürften diese Zahlen noch viel gravierender sein.

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Trotz (angeblich!)  rückläufiger Asylbewerberzahlen sind im Norden Deutschlands die Ausgaben im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 2015 deutlich gestiegen.

Hamburg gab nach Angaben des Statistikamts vom Montag mit 148,3 Millionen Euro in 2016 über 37% mehr aus als im Vorjahr.

In Schleswig-Holstein haben sich im gleichen Zeitraum die Ausgaben sogar mehr als verdoppelt. Die Kommunen zahlten dort rund 390 Millionen Euro aus und somit 112 Prozent mehr als in 2015 aus.

58 Prozent der Ausgaben in Hamburg seien für Ernährung, Unterkunft, Heizung, Körperpflege und ähnliches vorgesehen, der Rest vor allem für Krankenhausbehandlungen der Asylforderer.

In Schleswig-Holstein entfielen dagegen fast vier Fünftel der Ausgaben für  Dinge des täglichen Bedarfs und nur gut ein Fünftel wurde dort für die Krankenbehandlung der Asylforderer benötigt.

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